Valencia erlebt weiterhin extrem hohe Temperaturen: Die Hitzewarnung der Stufe Rot bleibt in Kraft, während zusätzlich Gewitter mit starken Windböen erwartet werden. Nach einem Rekordtag mit bis zu 44 Grad am Dienstag, gilt auch für Mittwoch, den 8. Juli, eine anhaltende Warnung vor extremer Hitze und potenziellen Gewittern, die vor allem das Hinterland von Castellón betreffen können.
Am südlichen Küstenabschnitt der Provinz Valencia herrscht bis zum Abend die höchste Warnstufe Rot mit Temperaturen von bis zu 42 Grad, in Carcaixent wird sogar erneut ein Spitzenwert von 44 Grad nicht ausgeschlossen. Für den Rest der Provinz sowie Alicante gilt die Warnstufe Orange, mit ebenfalls lokal über 42 Grad. Castellón ist mit der Warnstufe Gelb und geringeren Höchstwerten zwischen 36 und 38 Grad etwas weniger betroffen.
Zusätzlich zur Hitze warnt der Wetterdienst AEMET vor heftigen Gewittern im Hinterland von Castellón, die sich ausbreiten und starke Windböen mit sich bringen können. Der restliche Tag bleibt überwiegend sonnig, mit zunehmender Bewölkung am Nachmittag in betroffenen Gebieten.
Die anhaltende Hitze sorgt nicht nur für gesundheitliche Risiken, sondern auch für eine erhöhte Brandgefahr. In Valencia gilt bis zum 9. Juli die Stufe 3 des Notfallplans für Waldbrände, mit Betretungsverboten in gefährdeten Waldgebieten wie der Devesa de El Saler. Schulen und Gemeinden reagieren mit Maßnahmen wie Verlegungen von Aktivitäten ins Innere und Absagen von Sportveranstaltungen.
Das Gesundheitsamt empfiehlt dringend, viel Wasser zu trinken, direkte Sonneneinstrahlung in den heißesten Stunden zu vermeiden, leichte Kost zu sich zu nehmen und besonders ältere oder gefährdete Menschen im Blick zu behalten. Die Hitzewelle wird nach aktuellen Prognosen mindestens bis Donnerstag andauern, auch wenn sich das Wetter ab Mittwoch etwas abschwächt.
Für alle, die sich derzeit in Valencia aufhalten oder eine Reise planen, gilt: Warnungen ernst nehmen, Aktivitäten auf kühlere Tageszeiten legen und stets aktuelle Informationen zu Hitze- und Brandgefahren beachten.
Quelle: Agenturen




