Katar bestätigt den Einschlag einer iranischen Rakete auf einen Tanker

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Das katarische Verteidigungsministerium meldete am Mittwoch (01.04.2026) einen iranischen Angriff mit drei Raketen, von denen zwei erfolgreich von den katarischen Streitkräften abgefangen wurden, während die dritte in den Hoheitsgewässern des Landes auf einen Tanker von QatarEnergy einschlug, ohne dass es dabei zu Opfern kam.

Laut der offiziellen Erklärung wurde das Schiff, das als „Aqua 1“ identifiziert und von QatarEnergy gechartert wurde, in den Hoheitsgewässern im Norden Katars am frühen Mittwochmorgen getroffen, woraufhin „sofort Evakuierungsmaßnahmen eingeleitet und die Koordination mit den zuständigen Behörden zur Versorgung des betroffenen Schiffes aufgenommen wurden“.

Keiner der 21 Besatzungsmitglieder an Bord wurde verletzt, und der Vorfall hatte keinerlei Auswirkungen auf die Umwelt, wie QatarEnergy selbst in einer Mitteilung auf seinem offiziellen X-Profil bestätigte.

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QatarEnergy betonte, dass der Vorfall weder den Betrieb noch die Umwelt beeinträchtigen werde, und die katarischen Behörden beobachten die Lage weiterhin, um die Sicherheit der Schifffahrt in ihren Hoheitsgewässern zu gewährleisten.

Die britische Marineeinheit „United Kingdom Maritime Trade Operations“ (UKMTO) hatte wenige Stunden zuvor gemeldet, dass ein Tankschiff etwa 17 Seemeilen nördlich von Ras Laffan (Katar) von zwei Geschossen getroffen wurde.

Die UKMTO erklärte, sie sei „nicht in der Lage, die Herkunft der Geschosse zu bestätigen, und setzt die Ermittlungen fort“, wie aus ihrem Bericht hervorgeht, in dem sie angab, dass eines der Geschosse einen Brand ausgelöst habe, der bereits gelöscht worden sei, während das zweite unversehrt im Maschinenraum liege.

Dieser Angriff ist Teil der Eskalation regionaler Spannungen, die aus dem am 28. Februar von den Vereinigten Staaten und Israel gegen den Iran begonnenen Krieg resultieren und aufgrund dessen die Islamische Republik als Vergeltungsmaßnahme eine anhaltende Kampagne mit dem Abschuss von ballistischen Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen gegen mehrere Golfstaaten startete.

Quelle: Agenturen