Kein Kassenbon mehr in Supermärkten auf Mallorca

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Die Branchenverbände großer Supermarktketten wie Mercadona, Carrefour, Lidl und Día plädieren dafür, das automatische Drucken von Papierkassenbons einzustellen. Nach Angaben der Branche werden jährlich etwa 5 Milliarden Kassenbons gedruckt, was zu einem enormen Papierverbrauch von rund 4.500 Tonnen und hohen Kosten für Supermärkte führt.

Nach Ansicht der Branche ist die derzeitige Verpflichtung, immer einen Papierbeleg auszustellen, nicht mehr zeitgemäß. Supermärkte möchten, dass Kunden selbst wählen können, ob sie einen Kassenbon auf Papier oder lieber in digitaler Form erhalten möchten. Dadurch könnte der Papierverbrauch erheblich reduziert werden und die Branche würde den digitalen Gewohnheiten der Verbraucher besser entsprechen.

Bei Mercadona erfolgt der Erhalt digitaler Kassenbons nicht über eine App, sondern über WhatsApp. Auf Anfrage des Kassierers kann der Kunde seine mit WhatsApp verknüpfte Telefonnummer angeben. Anschließend erhält der Kunde über WhatsApp einen Link, über den er sich mit einer E-Mail-Adresse registrieren kann. Sobald die Zahlungskarte mit diesem Konto verknüpft ist, erhält der Kunde bei jeder Zahlung mit dieser Karte automatisch einen digitalen Kassenbon. Es wird dann kein Papierbeleg mehr gedruckt und die Kassenbelege bleiben digital verfügbar.

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Auch Carrefour bietet diese Option über seine eigene App an. Kunden können dort angeben, dass sie keine Papierbelege mehr erhalten möchten. Beim Bezahlen lassen sie den App-Code an der Kasse scannen. Der Kauf wird dann mit dem Konto verknüpft und der Kassenbon erscheint sofort digital in der App. Auf diese Weise wird der Papierbeleg vollständig übersprungen.

Auch Lidl hat mit der Lidl Plus-App Schritte in dieser Richtung unternommen. Kunden, die die App nutzen, können sich dafür entscheiden, ihre Quittung ausschließlich digital zu erhalten. Laut Lidl können durch diese Maßnahme jährlich Tausende Kilogramm Papier eingespart werden. Die digitalen Belege werden automatisch in der App gespeichert, sobald sie an der Kasse gescannt werden, was sowohl für den Kunden als auch für das Geschäft einfacher und nachhaltiger ist.

Andere Supermarktketten prüfen, ob sie ähnliche Systeme einführen können. Die Idee ist, dass Kunden an der Kasse ausdrücklich wählen können, wie sie ihren Kaufbeleg erhalten möchten, ohne dass standardmäßig Papier verschwendet wird.

Gleichzeitig betont die Branche, dass Kunden, die keine App verwenden oder lieber einen Papierbeleg wünschen, diese Möglichkeit weiterhin haben müssen. Wer dies wünscht, muss immer einen gültigen Kaufbeleg erhalten können, sowohl in digitaler Form als auch auf Papier.

Quelle: Agenturen