In der Gemeinde Lloret auf Mallorca haben die Bekämpfungsmaßnahmen gegen den Tomicus destruens, auch bekannt als Kiefernbohrer, begonnen. Dieser Käfer verursacht Schäden in den Kiefernwäldern, insbesondere im Gemeindewald.
Experten betonen die Bedeutung der Vorbeugung, also der Entfernung abgestorbener oder befallener Kiefern. Ein Unternehmen hat Anfang März mit dem Fällen beschädigter Stämme und dem Zerkleinern von Ästen begonnen.
Die Gemeindeverwaltung bittet Spaziergänger in Sa Comuna um Vorsicht, da die Arbeiten noch einige Monate dauern werden und in verschiedenen Bereichen des Waldes stattfinden. Die Maßnahmen begannen am Eingang zum Cantó de na Frare und werden in Richtung des Fußballplatzes fortgesetzt.
Die Arbeiten erfolgen in Abstimmung mit dem Institut Balear de la Natura (IBANAT), das auch im Erholungsgebiet tätig ist. Die Situation ist besorgniserregend, da Sa Comuna ein großes Waldgebiet umfasst, in dem viele Bäume abgestorben sind.
Bürgermeister Sebastià Amengual weist auf die Gefahr umstürzender Bäume oder Äste hin, insbesondere im stark frequentierten Erholungsgebiet. Die Bekämpfung der Plage auf dem weitläufigen Gelände gestaltet sich schwierig.
Der Tomicus destruens bohrt Löcher in die Kiefern, ernährt sich vom Gewebe unter der Rinde und unterbricht den Saftfluss, was zum Absterben der Bäume führen kann. Er befällt hauptsächlich die Aleppo-Kiefer und verbreitet sich bei Trockenheit oder geschwächten Bäumen.
Quelle: Agenturen





