KLM hat mitgeteilt, dass kein akuter Treibstoffmangel besteht. Allerdings sind einige Flüge aufgrund gestiegener Kerosinpreise nicht mehr rentabel. Air France und KLM haben daher die Ticketpreise erhöht.
Für Economy-Class-Tickets auf Langstreckenflügen wurde eine Preiserhöhung von 100 Euro pro Hin- und Rückflug eingeführt. Flüge in die USA, nach Kanada und Mexiko sind um 70 Euro pro Hin- und Rückflug teurer. Auf Kurz- und Mittelstreckenflügen in der Economy Class beträgt die Erhöhung 10 Euro pro Hin- und Rückflug.
Zusätzlich wurden Änderungen am Flugplan vorgenommen. Ab dem 27. April werden 160 Flüge gestrichen, da sie nicht mehr rentabel sind. Betroffen sind Ziele wie London und Düsseldorf, die KLM mehrmals täglich anfliegt. Dies betrifft weniger als 1 Prozent der europäischen Flüge.
EasyJet hingegen plant derzeit keine ähnlichen Maßnahmen. KLM versichert, dass Passagiere auf den nächstmöglichen Flug umgebucht werden. Das Unternehmen geht davon aus, dass betroffene Reisende trotz der bevorstehenden Maiferien schnell weiterreisen können. Die genaue Anzahl der betroffenen Reisenden ist derzeit nicht bekannt.
Zuvor hatte KLM bereits einen Treibstoffzuschlag von 50 Euro auf Interkontinentalflüge erhoben. Laut Rico Luman von ING machen Kerosinkosten normalerweise 27 Prozent der Gesamtkosten eines Fluges aus, aktuell jedoch 40 bis 45 Prozent.
Quelle: Agenturen





