Kontrollmaßnahmen vor ehemaligem Gefängnis von Palma

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Am heutigen Tag (25.02.2026) fand eine umfangreiche Operation der Polizei und Sozialarbeiter vor dem ehemaligen Gefängnis von Palma auf Mallorca statt. Seit 7 Uhr morgens wurden Personen, die das Gebäude betraten oder verließen, an einem Zelt mit Tischen identifiziert. Eine größere Gruppe junger Erwachsener, viele kaum älter als 20 Jahre, protestierte lautstark gegenüber den anwesenden Medienvertretern und forderte, nicht gefilmt zu werden. Einer der Bewohner äußerte seine Sorge über die bevorstehende Obdachlosigkeit und fragte, wo sie nach der Räumung schlafen sollten.

Unter den Bewohnern befanden sich sowohl spanische als auch ausländische Staatsbürger. Viele verließen das Gebäude mit Rucksäcken und Rollern, offenbar auf dem Weg zur Arbeit. Ein Mann, der gegen 8:30 Uhr freigelassen wurde, gab an, keine Unterkunft zu haben und arbeitslos zu sein. Er wies auf Verletzungen im Gesicht hin, die er auf einen Rattenbiss zurückführte, und beklagte die unhygienischen Lebensbedingungen im Gefängnis, die durch Müll und Rattenbefall gekennzeichnet seien.

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Der erste stellvertretende Bürgermeister von Palma, Javier Bonet, traf gegen 8:30 Uhr ein, um sich über den Fortschritt der Operation zu informieren. Ziel der zweitägigen Aktion ist die Identifizierung der rund 200 Bewohner von Sa Presó. Auch der Stadtrat für öffentliche Sicherheit, Miquel Busquets, und der Generaldirektor für Projekte des Bürgermeisteramtes, Alberto Abad, nahmen an der Aktion teil und besichtigten das Gefängnis am frühen Morgen.

Quelle: Agenturen