Kürzung der Stromrabatte bei bedürftigen Familien auf Mallorca?

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Auf den Balearen müssen sich fast 20.000 Familien, die den Sozialtarif für Strom nutzen, auf geringere Rabatte einstellen. Der Kongress der Abgeordneten lehnte eine Verlängerung der Sonderrabatte ab, zusammen mit dem Verbot von Zwangsräumungen für säumige Zahler und Hausbesetzer in prekären Lagen. Diese Kürzung fällt in eine Zeit steigender Strompreise.

Der Rabatt für schutzbedürftige Verbraucher (Rentner mit Mindestrente, Geringverdiener, kinderreiche Familien) sinkt von 42,5 % auf 35 %, für besonders prekäre Verbraucher von 57,5 % auf 50 %. Stromsperren für Menschen in sozialer Ausgrenzung bleiben jedoch verboten.

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Um als schutzbedürftig zu gelten, sind bestimmte Einkommensgrenzen, der Besitz eines Ausweises für kinderreiche Familien oder der Bezug von Mindestrenten bzw. Mindesteinkommen erforderlich. Besonders schutzbedürftig sind Haushalte, deren Einkommen 50 % der Grenze für Schutzbedürftigkeit nicht übersteigt. Wer zusätzlich von Sozialdiensten betreut wird, die die Hälfte der Rechnung nach Rabattierung übernehmen, gilt als von Ausgrenzung bedroht und muss die Stromrechnung nicht bezahlen.

Die Balearen sind die fünftgrößte Region mit wenigen Nutzern dieser Vergünstigungen (19.407 zum 31. Januar 2026). 1,5 von 100 Inselbewohnern profitieren vom Sozialtarif. 50,8 % sind Begünstigte aufgrund von Einkommen, 44,2 % sind kinderreiche Familien, 3,4 % Rentner mit Mindestrente und 1,5 % Mindesteinkommensbezieher. Der Anteil kinderreicher Familien ist hier höher als im spanischen Durchschnitt. Landesweit profitieren 1,72 Millionen Menschen, hauptsächlich aufgrund von Einkommen (66,56 %) oder als kinderreiche Familie (26,63 %).

Quelle: Agenturen