Die Balearen führen die Rangliste der Regionen an, in denen man am längsten – nämlich insgesamt 23 Jahre – 20 % des Bruttogehalts sparen muss, um die Anzahlung für eine Hypothek auf eine Wohnung zu leisten.
Dies sind einige Daten, die sich aus einer Studie des Immobilienportals pisos.com ergeben, in der das Bruttogehalt eines Arbeitnehmers mit den Quadratmeterpreisen einer Wohnung verglichen wird.
Als Gehaltsreferenz dient das vom INE veröffentlichte durchschnittliche monatliche Bruttogehalt des vierten Quartals 2025, das 2.531 Euro brutto pro Monat beträgt, was 30.372 Euro pro Jahr entspricht. Wenn es gelingt, 20 % dieses Betrags zu sparen, kann ein durchschnittlicher Arbeitnehmer 506,20 Euro pro Monat oder 6.074,40 Euro pro Jahr ansparen.
Als Referenzwert dient der auf pisos.com veröffentlichte durchschnittliche Immobilienpreis vom April 2026, bezogen auf eine typische 90-Quadratmeter-Wohnung.
Im Fall der Balearen liegt der durchschnittliche Verkaufspreis bei 5.163 Euro pro Quadratmeter, was die Kosten für eine 90 m² große Wohnung auf 464.673 Euro erhöht und die 30 %, die zuvor für eine Hypothek angespart werden müssten, auf über 139.000 Euro.
Bei einer Sparrate von 6.074,40 Euro pro Jahr würde es fast 23 Jahre dauern, diesen Betrag zu erreichen, „praktisch ein Vierteljahrhundert des konsequenten und reibungslosen Sparens, um überhaupt darauf hoffen zu können, eine Immobilie auf den Inseln zu kaufen“, betonten sie.
In ganz Spanien würde der Erwerb einer solchen Immobilie bei einem Durchschnittspreis von 2.442 Euro pro Quadratmeter eine Ausgabe von 219.751 Euro bedeuten. Von diesem Betrag muss der Käufer zuvor etwa 30 % an Ersparnissen vorweisen können, was 65.925 Euro entspricht. Wenn man jeden Monat 20 % des Bruttogehalts spart, würde ein durchschnittlicher Haushalt in Spanien 11 Jahre benötigen, um diesen Betrag zusammenzubekommen.
„In diesen Märkten ist das Problem nicht mehr, ob man die Hypothek bezahlen kann, sondern ob man jemals die Anzahlung aufbringen kann. Das sind zwei unterschiedliche Hürden, und die erste ist für Familien mit mittlerem Einkommen zur größten Hürde geworden“, erklärte der Sprecher und Forschungsleiter von pisos.com, Ferran Font.
Quelle: Agenturen





