Wer noch einen Urlaub in Spanien für diesen Sommer buchen muss, sollte besser nicht mit großen Rabatten rechnen. Laut Reiseveranstaltern sinkt die Wahrscheinlichkeit für Last-Minute-Angebote nämlich immer weiter. Das hängt vor allem mit der enormen Nachfrage nach Urlaubsreisen zu beliebten spanischen Reisezielen zusammen, da es im Nahen Osten derzeit unruhig ist.
Reiseexperten stellen fest, dass Hotels und Resorts in Spanien bereits jetzt viele Buchungen erhalten. Dadurch haben Hoteliers weniger Grund, die Preise zu senken. Während früher oft Last-Minute-Angebote auftauchten, um leere Zimmer zu füllen, ist dies heutzutage viel seltener nötig. Wenn die Nachfrage hoch bleibt, können Hotels ihre Preise einfach beibehalten.
Reiseveranstalter erkennen diesen Trend deutlich. Ihrer Meinung nach werden Hotels nicht einfach mit Rabatten locken, wenn die Zimmer ohnehin voll werden. Das bedeutet, dass vor allem Last-Minute-Bucher Gefahr laufen, für denselben Urlaub mehr zu bezahlen. Früh zu buchen wird daher immer wichtiger.
Ein weiterer Faktor ist die geopolitische Lage im Nahen Osten. Aufgrund der Gewalt und Unruhen in dieser Region entscheiden sich viele Reisende für sicherere und vertraute Urlaubsziele. Spanien steht dabei ganz oben auf der Liste. Das sorgt für zusätzliche Nachfrage und damit auch für eine geringere Notwendigkeit, Preise zu senken.
Vor allem beliebte Küstenregionen wie die Costas und die Balearen profitieren von dieser steigenden Nachfrage. Hotels erwarten eine stark frequentierte Sommersaison, und viele Unterkünfte sind bereits gut ausgebucht. Dadurch bleibt wenig Spielraum für Sonderaktionen oder günstige Last-Minute-Angebote.
Wer diesen Sommer noch nach Spanien reisen möchte, tut laut Reiseexperten gut daran, mit der Buchung nicht zu lange zu warten. Je näher der Sommer rückt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Preise weiter steigen und die Auswahl kleiner wird.
Quelle: Agenturen




