Leben im Wohnmobil im Paradies Mallorca

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Die Wohnungskrise auf Mallorca hat hart zugeschlagen. Die Mieten sind stark gestiegen und das Angebot ist knapp. Selbst Menschen mit Arbeit kommen nicht mehr zum Zug. Einer wachsenden Gruppe bleibt kaum etwas anderes übrig, als in einem Wohnmobil, Kleinbus oder Auto zu wohnen.

Wer sich auf der Insel umschaut, sieht es schnell. Auf Parkplätzen und entlang der Straßen stehen Fahrzeuge, in denen Menschen leben. Laut Cadena SER handelt es sich längst nicht mehr um eine kleine Gruppe. Auch Familien und Berufstätige befinden sich in dieser Situation.

Der Tourismus spielt eine Rolle, ebenso wie ausländische Käufer, die Häuser aufkaufen. Dadurch wird es für Einheimische immer schwieriger, etwas Bezahlbares zu finden. Was einst normal war – ein Haus zu mieten –, erscheint vielen Menschen heute unerreichbar.

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Zwischen den Wohnmobilen bilden sich kleine Gruppen von Menschen, die sich gegenseitig ein wenig helfen. Sie tauschen Geschichten aus und suchen nach Wegen, um durchzuhalten. Dennoch bleibt die Lage unsicher. Man weiß nie, wie lange man irgendwo stehen bleiben darf.

Mallorca bleibt für Besucher ein Paradies. Doch für diejenigen, die dort leben, sieht das Bild manchmal ganz anders aus. Wohnen ist keine Selbstverständlichkeit mehr.

Quelle: Agenturen