Leonardo hat Spanien fest im Griff

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Spanien wird an diesem Montag (02.02.2026) vom Sturm Leonardo heimgesucht, der fast im ganzen Land für Regen und starken Wind sorgt. Nach Angaben des spanischen Wetterdienstes AEMET zieht das Tiefdruckgebiet von West nach Ost über das Festland. Das wechselhafte und stürmische Wetter wird wahrscheinlich die ganze erste Februarwoche über in weiten Teilen Spaniens anhalten.

Die meisten Niederschläge werden für Montag und Dienstag im Westen und Norden Spaniens erwartet. Vor allem in Galicien, Extremadura und Kastilien-León können die Schauer lokal stark sein und manchmal von Gewittern begleitet werden. An der Ostküste, wie in Katalonien, der Region Valencia und Murcia sowie auf den Balearen, fällt weniger Niederschlag, aber auch dort bleibt es nicht ganz trocken.

Im Südwesten Spaniens, insbesondere an vielen Orten in Andalusien, kann es zu sehr starken Windböen kommen. Der Wind kommt aus Südwesten und kann vor allem während der Schauer zu Beeinträchtigungen führen. Aus diesem Grund wurden in mehreren Provinzen Warnungen herausgegeben.

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Entlang der Küste Galiciens im Nordwesten Spaniens gilt sogar eine orangefarbene Warnung. Dort werden Wellen von fünf bis sechs Metern Höhe sowie starker Wind erwartet. Auch in anderen Küstengebieten und auf den Kanarischen Inseln ist die See sehr unruhig. Die Regionalregierung der Islas Canarias warnt besonders, da in diesem Winter bereits sechs Menschen durch hohe Wellen und gefährliche See ums Leben gekommen sind.

In den Bergen im Norden (Pyrenäen) und Südosten (Sierra Nevada) Spaniens kann der Sturm auch Schnee bringen. Die Schneefallgrenze sinkt im Laufe des Tages auf etwa 1.000 Meter, wodurch Bergstraßen glatt werden und winterliche Bedingungen entstehen können.

Die Temperaturen gehen vielerorts leicht zurück, vor allem im Westen des Landes. Ansonsten bleiben die Werte stabil oder steigen leicht an. Insgesamt sorgt der Sturm Leonardo für einen unruhigen und nassen Tag, wobei das Wetter je nach Region stark variieren kann.

Quelle: Agenturen