Acht Bauprojekte auf Mallorca wurden für die spanischen Architekturpreise 2026 nominiert. Die Projekte reichen von sozialem Wohnungsbau in Palma bis hin zu einem Plan zur Anpassung an den Klimawandel an der Playa de Palma. Diese Nominierungen unterstreichen die Bedeutung von Architektur für das lokale Zusammenleben und die Bewältigung aktueller Herausforderungen.
Unter den Nominierten befindet sich ein städtebaulicher Beitrag für die Playa de Palma, der darauf abzielt, den Küstenstreifen an die Folgen des Klimawandels anzupassen und nachhaltigere Tourismusformen zu fördern. Auch der neu eröffnete Club de Mar am Passeig Marítim, der den Yachthafen stärker mit der Stadt verbinden soll, gehört zu den Kandidaten.
Im Bereich des sozialen Wohnungsbaus wurde eine Wohnanlage in Palma nominiert, die mit lokalen Baustoffen und ressourcenschonenden Bauweisen geplant wurde. Ein weiteres Projekt in Santa Margalida kombiniert öffentliche Wohnungen mit multifunktionalen Räumen. Darüber hinaus wurden ein Einfamilienhaus in Colònia de Sant Pere, die Casa Lladoners und eine Kindertagesstätte in Muro berücksichtigt.
Ein Projekt zur Umnutzung des ehemaligen Rathauses von Santa Eugènia zu einem Bürgerzentrum rundet die Liste der Nominierten ab. Marta Vall-llossera, Präsidentin des Dachverbands, betonte, dass hochwertige Architektur angesichts globaler Herausforderungen als ein Recht aller Menschen verstanden werden müsse. Dies ist besonders relevant für Mallorca, wo in den kommenden Jahren wichtige Entscheidungen über Bauen, Wasser, Energie und Tourismus anstehen.
Quelle: Agenturen





