In Palma auf Mallorca stehen die Zeichen auf Wandel: In zahlreichen Stadtvierteln organisieren engagierte Gruppen, angeführt vom Acampada de Palma, Versammlungen zur Vorbereitung des Generalstreiks am 11. November. Ziel ist es, gegen die Kommerzialisierung des Wohnraums und für bezahlbares Wohnen zu mobilisieren – ein Thema, das insbesondere junge Menschen und Arbeitnehmende betrifft.
Die Veranstalter haben einen vielfältigen Zeitplan mit Treffen an zentralen Plätzen wie Pere Garau, Reina Maria Cristina, Cala Moreia, París, Pius IV, Quadrado und Madrid veröffentlicht. Diese beginnen bereits einige Tage vor dem Streik und bieten Raum für Diskussionen darüber, wie rechtliche Möglichkeiten ausgeschöpft, neue Maßnahmen zur Wohnraumentlastung entwickelt und die Organisation in den Stadtvierteln gestärkt werden können. Besonders die Versammlung am 8. November auf der Plaza de España gilt als Schlüsseltermin kurz vor dem Streiktag.
Auch die Jugendorganisationen Arran und SEPC mobilisieren ihre Zielgruppe aktiv: Drei offene Versammlungen sind geplant, um die Jugend Mallorcas für den Streik zu gewinnen und die regionale Gemeinschaft zu stärken. Darüber hinaus werden weitere Treffen an der Universitat de les Illes Balears und anderen Orten angekündigt. Alle, die lokal aktiv werden möchten, sind ausdrücklich eingeladen mitzumachen.
Die Bewegung betont, dass der Streik nicht von politischen Parteien oder großen Gewerkschaften für eigennützige Zwecke instrumentalisiert werden soll. Stattdessen versteht sie den Generalstreik als Ausdruck der kollektiven Kraft der Arbeiterklasse, selbst Impulse für echte Veränderungen zu setzen.
Palmas engagierte Initiativen machen deutlich: Der Kampf um gerechtes und bezahlbares Wohnen ist mehr als eine Einzelaktion – er ist Teil einer wachsenden sozialen Bewegung, die speziell junge Menschen einlädt, aktiv ihre Zukunft zu gestalten.
Quelle: Agenturen





