Spanien hat Ende 2025 einen neuen Rekord in Bezug auf die Zahl der Beamten erreicht. Zum ersten Mal arbeiten mehr als 3,6 Millionen Menschen im öffentlichen Dienst. Das geht aus den neuesten Zahlen der spanischen Arbeitskräfteerhebung EPA hervor.
Insgesamt handelt es sich um etwa 3,64 Millionen Beamte, die höchste Zahl seit Beginn der Erhebungen. Damit verzeichnet der öffentliche Sektor erneut ein deutliches Wachstum, nachdem die Zahl der Beamten jahrelang unter Druck stand.
Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Beamten um mehr als 50.000 gestiegen. Das entspricht einem Anstieg von etwa 2 Prozent. Dieses Wachstum steht im Einklang mit der allgemeinen Entwicklung auf dem spanischen Arbeitsmarkt, wo die Gesamtzahl der Arbeitsplätze ebenfalls weiter zunimmt.
Dennoch hat sich der Anteil der Beamten an der Gesamtbeschäftigung nur geringfügig verändert. Ende 2025 waren etwa 17 Prozent aller Erwerbstätigen im öffentlichen Dienst beschäftigt. Das liegt immer noch unter dem Niveau der Wirtschaftskrise, als fast 18 Prozent der Arbeitnehmer im öffentlichen Sektor tätig waren.
Insgesamt zählt Spanien derzeit 22,5 Millionen Erwerbstätige. Das bedeutet, dass mehr als jeder sechste Arbeitnehmer einen Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst hat. Der öffentliche Sektor bleibt damit ein wichtiger und relativ stabiler Arbeitgeber innerhalb der spanischen Wirtschaft.
Ab Januar 2026 profitieren Beamte außerdem von einer Gehaltserhöhung. Die Löhne sind um 2 Prozent gestiegen, mit der Möglichkeit, dass später im Jahr noch 1 Prozent hinzukommt. Dieser zusätzliche Prozentsatz hängt von der endgültigen Inflationsrate und früheren Vereinbarungen zwischen Regierung und Gewerkschaften ab.
Quelle: Agenturen





