Die steigenden Kosten für ein Mittagsmenü sind auf den Balearen deutlich spürbar. Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Inseln im spanienweiten Vergleich die höchsten Durchschnittspreise aufweisen. Dies betrifft sowohl Einheimische als auch Touristen und wirkt sich auf den Alltag aus. Besonders in touristischen Hotspots und Küstenregionen sind die Preise oft höher.
Im Durchschnitt kostet ein Mittagsmenü auf den Balearen etwa 16 Euro, was über dem Durchschnitt anderer Regionen wie dem Baskenland oder Katalonien liegt. Günstigere Alternativen finden sich oft im Inland, beispielsweise in Orten wie Inca.
Mehrere Faktoren tragen zu diesen hohen Preisen bei, darunter höhere Lohnkosten, teurere Lieferungen und die generell höheren Lebenshaltungskosten auf den Inseln. Viele Gastronomen betonen, dass 16 Euro lediglich ein Durchschnittswert ist und die Preise je nach Lage und Art des Betriebs variieren können.
Während einige Restaurants ihre Preise stabil gehalten haben, mussten andere sie aufgrund gestiegener Kosten anheben. Dies führt dazu, dass Einheimische oft sorgfältig abwägen, wo sie zu Mittag essen gehen. Für Angestellte, die regelmäßig auswärts essen, macht sich der Preisanstieg deutlich bemerkbar. Familien müssen ebenfalls tiefer in die Tasche greifen.
Trotzdem sehen viele Betriebe kaum Spielraum für Preissenkungen, da ihre Kalkulationen bereits sehr knapp sind. Die Situation verdeutlicht die Herausforderungen, mit denen die Gastronomie auf den Balearen konfrontiert ist, und die Auswirkungen auf die Konsumenten.
Quelle: Agenturen




