Militärische Eskalation im Jemen

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Die anhaltenden Kämpfe im Jemen erfahren eine erneute Zuspitzung, seit die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition nach eigenen Angaben zahlreiche strategische Ziele der Huthi-Rebellen zerstört hat. Laut Koalitionssprecher Turki al-Maliki wurden in den vergangenen Tagen 127 Lager und Abschussrampen vernichtet – Stützpunkte, von denen aus Angriffe gegen Saudi-Arabien und seine Verbündeten gestartet worden sein sollen.

Al-Maliki betonte, dass diese Militäroperationen sowohl auf die Zerstörung von Waffenlagern, Abschussrampen für Drohnen und Raketen als auch auf die Überwachung kritischer Huthi-Infrastruktur ausgerichtet seien. Ziel sei es, die militärischen Kapazitäten der mit dem Iran verbündeten Rebellen zu schwächen – dies ausdrücklich unter Einhaltung des Völkerrechts und unter Vermeidung ziviler Opfer.

Angriffe der Koalition konzentrierten sich auf Waffenlager in der Hauptstadt Sanaa und den Provinzen Saada, Amran, Al-Hodeida und Dhamar.
Laut der Koalition wurden zentrale Logistikpunkte der Huthis getroffen, darunter Bahnhöfe und Energieanlagen.
Die Huthis wiederum beschuldigen die Koalition, zivile Ziele zu bombardieren, und geben an, seit September über 2.350 Luftangriffe registriert zu haben.

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Die Rebellen behaupten, ihre eigenen Angriffe seien defensiver Natur und als Reaktion auf die Intervention der Koalition seit 2015 zu sehen.
Die Lage im Jemen verdeutlicht nicht nur die Komplexität moderner Konflikte, sondern wirft auch kritische Fragen zum Schutz der Zivilbevölkerung und zur Einhaltung internationalen Rechts auf. Trotz der strategischen Erfolge der Koalition bleibt der Konflikt festgefahren – eine politische Lösung scheint weiterhin in weiter Ferne.

Quelle: Agenturen