Mit dem „Roten Blitz“ zur Sonnenfinsternis auf Mallorca

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Der Artikel beleuchtet kritisch das Angebot des Ferrocarril de Sóller auf Mallorca, ein 220-Euro-Paket zur Beobachtung der partiellen Sonnenfinsternis. Während die nostalgische Bahnfahrt und der Bootsausflug reizvoll sind, stellt sich die Frage, ob der Preis von 220.- Euro angesichts des Risikos gerechtfertigt ist, dass Wolken oder starker Seegang die Sicht beeinträchtigen könnten.

Der Betreiber Ferrocarril de Sóller verkauft für 220 Euro pro Person ein Kombi-Paket zur Sonnenfinsternis am 12. August. Abfahrt ist um 17:50 Uhr in Palma, es folgt die nostalgische Fahrt durch die Serra, die Straßenbahn zum Hafen und schließlich ein Bootsausflug aufs offene Meer vor Port de Sóller.

Rückkehr gegen 23 Uhr. Kinder, Jugendliche, Residenten – alle zahlen denselben Preis. Verpflegung oder spezielle Schutzbrillen sind nicht im Preis enthalten. Sollte die Bootsfahrt wegen starken Seegangs ausfallen, gibt es eine anteilige Rückerstattung; fällt die Fahrt statt, aber die Sicht wegen Wolken aus, gilt die Leistung als erbracht.

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Der Anbieter schließt eine Erstattung bei Bewölkung aus, was das Risiko vollständig auf die Kundschaft verlagert. Zudem mangelt es an Transparenz bezüglich Teilnehmerzahl, Sicherheitsvorkehrungen und Erstattungsverfahren.

Das wirft die Frage auf, ob primär die Mobilität und Nostalgie verkauft werden oder das Naturereignis selbst, und ob der Preis sozial ausgewogen ist, da Kinder und Residenten den gleichen Tarif zahlen.

Quelle: Agenturen