Die Nutzung der Hochgeschwindigkeitszüge in Spanien brach im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 32,1 % ein, im Monat nach dem Zugunglück von Adamuz (Córdoba), was den stärksten Rückgang seit Februar 2021, also seit Beginn der Pandemie, darstellt.
Nach den am Freitag (10.04.2026) vom Nationalen Institut für Statistik (INE) veröffentlichten Daten trug dieser Rückgang dazu bei, dass die Nutzung des überregionalen Schienenverkehrs im Februar insgesamt um 15,8 % im Vergleich zum Vorjahr sank.
Die Zahlen für Februar spiegeln auch andere Vorfälle wider, die sich im Januar und Februar im spanischen Schienennetz ereignet haben, darunter auch solche bei den Rodalies-Diensten (den Nahverkehrszügen in Katalonien). Die Nutzung der Nahverkehrszüge ging insgesamt im Jahresvergleich um 13,8 % zurück.
Insgesamt wurde der spanische öffentliche Nahverkehr im Februar von mehr als 470,1 Millionen Fahrgästen in allen Verkehrsmitteln genutzt, 0,1 % weniger als im Vorjahr.
Quelle: Agenturen





