Polarluft bringt deutlichen Temperaturrückgang

Lesedauer des Artikels: ca. 2 Minuten -

In dieser Woche steht Spanien vor einem markanten Wetterumschwung: Eine Polarluftmasse, getrieben von einem Tiefdruckgebiet („Borrasca“), sorgt für einen starken Rückgang der Temperaturen. Nach einer hitzigen Phase mit teils über 35 Grad kühlt es landesweit deutlich ab, wobei vor allem der Südosten und Norden des Landes die größten Temperaturstürze erleben.

Am Dienstag wurden in Regionen wie Murcia bis zu 37 Grad gemessen, begleitet von heftigen Unwettern, beispielsweise in Tarragona, wo Hagel und Windböen von bis zu 117 km/h Schäden anrichteten. Bereits am Mittwoch zeichnete sich ein erster Temperatursturz ab, der sich am Donnerstag (27.08.2026) und Freitag noch verstärkt. In Madrid sinkt die Höchsttemperatur von 29 auf 25 Grad, in Albacete von 34 auf 28 Grad und in Murcia sogar auf etwa 27 Grad.

Die Ursache für diesen abrupten Wetterwechsel ist eine sogenannte Vaguada, eine Luftmulde, die kalte Luft aus dem Atlantik ins spanische Festland zieht. Diese verdrängt die warme Luft, wodurch eine Kaltfront entsteht, die Regen, Gewitter und den Temperaturrückgang mit sich bringt. Besonders im Norden Spaniens ist die Kälte bereits deutlich spürbar: In Lugo steigen die Temperaturen kaum über 16 Grad, nachts können Werte um 6 bis 9 Grad erreicht werden.

Lesetipp:  Ein weiterer Bus für Vilafranca de Bonany
--|- Bitte beachten Sie unsere Anzeigenpartner! -|-- Gabriele Popma- Der Fjord schweigt

Solche starken Temperaturschwankungen sind typisch für die Übergangszeit zum Herbst und traten in diesem Sommer bereits mehrfach auf. Nach dem Kälteeinbruch am Wochenende wird mit einer schnellen Erholung gerechnet: Die Temperaturen steigen wieder, mit Höchstwerten bis 34 Grad in Granada.

Diese dynamischen Wetterverhältnisse zeigen, wie unberechenbar das spanische Klima in diesem Sommer ist – ein spannendes Schauspiel zwischen Hitze und Polarluft, das das Wettergeschehen weiterhin prägen wird.

Quelle: Agenturen