Proteste gegen Massentourismus auf den Kanarischen Inseln

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Am Samstag (20.04.2024) finden auf den Kanarischen Inseln Demonstrationen gegen den Massentourismus statt. Die Einheimischen sind besorgt über die Lebensqualität auf den Inseln und sagen, dass die Grenze dessen, was die Gemeinschaft verkraften kann, erreicht ist.

Der unmittelbare Anlass für die Demonstration ist der geplante Bau von zwei neuen Ferienanlagen auf Teneriffa. Elf Mitglieder der Aktionsgruppe, die den Protesttag organisiert, sind wegen der Bauprojekte in den Hungerstreik getreten.

Jedes Jahr kommen Millionen von Touristen auf die Kanarischen Inseln. Im vergangenen Jahr waren es 13,9 Millionen, darunter viele Niederländer. Infolgedessen macht der Tourismus mehr als ein Drittel des Bruttoinlandsprodukts (BIP) der Kanarischen Inseln aus. Gran Canaria und Teneriffa sind besonders beliebt.

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Doch viele der 2,2 Millionen Einwohner der Kanarischen Inseln sind unzufrieden. Ihrer Meinung nach ist der Massentourismus ein Angriff auf die Natur. Sie sind besorgt über den hohen Wasserverbrauch. Deshalb haben sich unter anderem der World Wildlife Fund und Greenpeace den Protesten angeschlossen. Viele Bewohner sagen auch, dass der Massentourismus zu hohen Mieten und teuren Einkäufen führt.

Ein Sprecher der Protestbewegung betonte gegenüber The Guardian, dass sich die Unzufriedenheit nicht gegen die Touristen selbst, sondern gegen die Tourismusindustrie richte.

Quelle: Agenturen