Red Eléctrica startet Erdkabelprojekt zwischen Sant Martí und Alcúdia

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Red Eléctrica beginnt in der zweiten Oktoberhälfte mit einem bedeutenden Infrastrukturprojekt auf Mallorca: Die bestehende Freileitung zwischen den Umspannwerken Sant Martí und Alcúdia wird durch eine unterirdische Leitung ersetzt. Dieser Schritt ist notwendig, um Raum für die neue Umspannstation der geplanten zweiten Unterwasserverbindung zwischen dem spanischen Festland und den Balearen zu schaffen.

Konkret wird ein 403 Meter langer Freileitungsabschnitt, der derzeit über das Grundstück der zukünftigen Umspannstation verläuft, durch einen 570 Meter langen Erdkabelabschnitt ersetzt. Red Eléctrica, ein Tochterunternehmen der Redeia, betont, dass intensive Gespräche mit allen betroffenen Grundstückseigentümern geführt und einvernehmliche Lösungen erzielt wurden.

Das Projekt hat bereits eine positive Umweltverträglichkeitserklärung von der balearischen Regionalregierung erhalten – dies ist ein wichtiger Meilenstein, denn der neue Leitungsverlauf gilt als umweltverträglich. Die Trassenänderung ist somit das erste Teilprojekt der zukünftigen zweiten Verbindung – auch bekannt als PenBal 2 –, das diese Hürde genommen hat. Weitere Genehmigungen wie die bau- und behördlichen Zustimmungen sowie die Erklärung des öffentlichen Nutzens liegen ebenfalls vor.

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Derzeit befindet sich das gesamte Großprojekt PenBal 2, das eine zweite Stromverbindung zwischen dem Festland und den Balearen ermöglicht, im Verfahrensgang zur Umweltverträglichkeitsprüfung durch das spanische Ministerium für ökologischen Wandel und demografische Herausforderungen. Red Eléctrica hat kürzlich die zweite öffentliche Anhörung abgeschlossen. Alle wichtigen regionalen und lokalen Gremien, darunter die Regionalregierung und die Gemeinde Alcúdia, waren eng in den Entscheidungsprozess eingebunden.

Die Verlegung der Leitung unter die Erde ist ein gutes Beispiel dafür, wie moderne Infrastrukturentwicklung und Umweltbewusstsein miteinander in Einklang gebracht werden können – und sie ebnet den Weg für eine stärkere und nachhaltigere Energieanbindung Mallorcas an das spanische Festland.

Quelle: Agenturen