Republikanische Mehrheiten im US-Senat in Gefahr

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Am 3. November 2026 steht für Präsident Donald Trump viel auf dem Spiel: Die republikanische Kontrolle über den amerikanischen Senat wackelt. Von den 100 Senatoren werden 35 Sitze neu vergeben, insbesondere in rassiermesserscharfen Wahlkämpfen in zehn Bundesstaaten. Die Demokraten benötigen vier Mandate mehr, um die Oberhand zu gewinnen – doch die Rennen sind unvorhersehbar knapp.

Obwohl die Demokraten national mit bis zu zehn Prozentpunkten vorne liegen, entscheiden lokale Dynamiken: In Staaten wie North Carolina und Texas könnten republikanische Hochburgen erstmals wanken, während in Alaska eine populäre Demokratin gegen etablierte Kräfte antritt. Maine und Iowa werden zum Testfall für langjährige Senatorinnen, deren Wiederwahl alles andere als sicher ist. In Kansas droht eine der längsten republikanischen Serien im Senat zu reißen, und Michigan steht als Zünglein an der Waage sogar bei den Demokraten unter Druck.

In Ohio sorgt der Widerstand gegen neue Rechenzentren für überraschende Tendenzen zugunsten der Demokraten.
In Georgia und New Hampshire gewinnen demokratische Kandidaten an Fahrt – ganz im Gegensatz zum jüngsten Trend bei den Präsidentschaftswahlen.
Insbesondere in ländlichen Regionen wie Iowa und Kansas könnten steigende Lebenshaltungskosten das Zünglein an der Waage sein.

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Das Ergebnis am Wahltag bleibt eng – jede Stimme kann über den Kurs des Senats entscheiden. Schon jetzt zeichnet sich ab: Die Zwischenwahlen werden nicht nur über Gesetze, sondern auch über die Richtung der amerikanischen Gesellschaft in den nächsten Jahren mitentscheiden. Die politischen Karten könnten sich völlig neu mischen.

Quelle: Agenturen