In der Nacht auf Dienstag (13.10.2026) intensivierte die russische Armee ihre Attacken auf die Ukraine – ein deutliches Anzeichen dafür, dass Infrastruktur und Logistik im andauernden Krieg weiterhin strategische Ziele sind. Die Angriffe betrafen nicht nur militärische Anlagen, sondern zielten auch auf wichtige logistische Knotenpunkte, um die Versorgung des ukrainischen Militärs zu erschweren.
Laut Angaben des russischen Verteidigungsministeriums kamen hochpräzise Raketen und Drohnen zum Einsatz. Getroffen wurden Militärbetriebe, Eisenbahnstrecken, Hafeneinrichtungen sowie Schiffe, die militärische Fracht transportierten. Besonders hervorgehoben wurde der Angriff auf eine Werkstatt des Betriebs Pulp Mill Print in Kiew, wo offenbar Langstreckenraketen und Drohnen gefertigt wurden. Auch das Lokomotivdepot in Darnitsa, zentral für den Gütertransport, erlitt Schäden.
Im Süden, in der Region Mykolajiw, nahmen russische Streitkräfte ein Logistikzentrum von Nova Poshta ins Visier, in dem Waren mit doppeltem Verwendungszweck gelagert wurden. Ebenso wurde ein Drohnenlager in Meshkovo-Pogorelovo getroffen. Ein besonders brisantes Detail: Ein Frachtschiff mit militärischer und sogenannter „Dual-Use“-Fracht wurde in der Mündung des Bug beschädigt – ein Hinweis darauf, dass auch die Schiffstransporte verstärkt zur Zielscheibe werden.
Diese Angriffe unterstreichen die zunehmende Eskalation im russisch-ukrainischen Konflikt. Infrastruktur, die für die Kriegsführung der Ukraine entscheidend ist, wird systematisch ins Visier genommen – mit dem Ziel, die schnellen Versorgungslinien und die militärische Produktion nachhaltig zu stören. Die weitere Entwicklung hängt nun davon ab, wie effizient diese Angriffe die Verteidigungsfähigkeit und Logistik der Ukraine beeinträchtigen.
Quelle: Agenturen




