Spanien sieht sich mit einer zunehmenden Alterung seiner Bevölkerung konfrontiert, ein Trend, der erhebliche regionale Unterschiede aufweist. Während einige Regionen relativ jung bleiben, kämpfen andere mit einer schrumpfenden jungen Bevölkerung und einem wachsenden Anteil älterer Menschen.
Laut einem Bericht des Observatorio Demográfico CEU-CEFAS waren im Oktober 2025 bereits 21 % der spanischen Bevölkerung über 65 Jahre alt, und das Durchschnittsalter liegt bei über 44,5 Jahren.
Diese Entwicklung stellt eine Herausforderung für das Land dar, da niedrige Geburtenraten und eine steigende Lebenserwartung zu einer Überalterung führen.
Asturien führt die Liste der ältesten Regionen an, gefolgt von Galicien und Kastilien und León. Im Gegensatz dazu weisen Murcia, die Balearen und die Kanarischen Inseln eine jüngere Bevölkerungsstruktur auf.
Die Einwanderung hat zwar zu einem gewissen Bevölkerungswachstum beigetragen, konnte den demografischen Rückgang jedoch nicht aufhalten.
Experten warnen vor den strukturellen Problemen, die mit dieser “umgekehrten” Bevölkerungspyramide einhergehen, und fordern rasche Maßnahmen, um die Auswirkungen auf das Rentensystem, das Gesundheitswesen und den Arbeitsmarkt zu bewältigen.
Die regionalen Unterschiede in der Alterung erfordern maßgeschneiderte Lösungen, um die Herausforderungen einer alternden Gesellschaft zu bewältigen.
Quelle: Agenturen




