Die Analyse der Niederschlagsmuster in Spanien über die letzten Jahrzehnte zeigt einen klaren Trend: Das Land trocknet aus. Meteorologische Daten belegen, dass die durchschnittlichen Niederschlagsmengen in weiten Teilen des Landes gesunken sind.
Besonders betroffen sind Regionen im galicischen Hinterland, in der Extremadura und im zentralwestlichen Spanien, wo die Rückgänge bis zu 200 Millimeter pro Jahr betragen.
Dies verschärft die bereits bestehende Wüstenbildung in vielen Gebieten. Ausnahmen von diesem Trend bilden lediglich die Costa da Morte, die Provinz A Coruña sowie die Pyrenäen in Navarra und Aragón.
Neben dem Rückgang der durchschnittlichen Niederschlagsmengen beobachten Experten auch eine Zunahme von extremen Wetterereignissen.
Trockenperioden und Starkregen wechseln sich immer unberechenbarer ab. Prognosen deuten darauf hin, dass sich dieser Trend fortsetzen wird, mit weiteren Niederschlagsrückgängen, insbesondere im Süden und Südosten Spaniens.
Gleichzeitig steigt das Risiko von heftigen Überschwemmungen durch Starkregenereignisse. Diese Entwicklung stellt eine große Herausforderung für die Wasserwirtschaft, die Landwirtschaft und den Katastrophenschutz in Spanien dar.
Quelle: Agenturen





