Die spanische Frauenfußballnationalmannschaft trainiert derzeit auf Mallorca mit dem klaren Ziel, sich direkt für die Weltmeisterschaft 2027 zu qualifizieren. Das richtungsweisende Spiel gegen England, das am Freitagabend (05.06.2026) um 21:00 Uhr im Stadion Son Moix in Palma de Mallorca stattfindet, entscheidet maßgeblich über den zweiten Platz in der Qualifikationsgruppe. Spanien liegt aktuell drei Punkte hinter den Engländerinnen und braucht dringend einen Sieg, um am direkten WM-Ticket festzuhalten.
Unter der Führung von Trainerin Sonia Bermúdez schließt die Mannschaft ihre Vorbereitung bei sommerlichen Temperaturen und mit der Unterstützung der heimischen Fans ab. Das Duell auf Mallorca ist bereits das dritte Spiel der Nationalelf auf der Insel und das zweite im Son Moix-Stadion, was der Mannschaft zusätzlichen Heimvorteil verschafft.
Besonders hervorzuheben sind vier Spielerinnen, die auf Mallorca geboren wurden und somit eine enge Bindung zur Insel haben: Torhüterin Cata Coll aus Pòrtol, Lucía Corrales aus Inca, Patri Guijarro aus Palma sowie Mariona Caldentey aus Felanitx. Cata Coll zeigte sich stolz, das wichtige Spiel vor heimischem Publikum bestreiten zu dürfen, und versprach, alles zu geben, um einen Heimsieg zu ermöglichen.
Coll erinnerte an das herausragende Jahr der Mannschaft, das unter anderem durch den Gewinn der Champions League gekrönt wurde. Trotz der Freude über den Erfolg bedauerte sie den Abstieg des RCD Mallorca in die Segunda División und hofft auf eine Rückkehr des Vereins in die Primera División in der kommenden Saison. Die Verbundenheit zur Heimat bleibt für sie und ihre Teamkolleginnen ein großer Antrieb.
Insgesamt haben bisher nur sieben Spielerinnen von den Balearen ihr Debüt in der spanischen A-Nationalmannschaft gefeiert. Die erfahrenste unter ihnen ist Mariona Caldentey mit 102 Länderspielen, gefolgt von Patri Guijarro mit 77 Einsätzen. Ebenfalls erwähnenswert sind Virginia Torrecilla (68), Cata Coll (35), Mely Nicolau (31), Lucía Corrales (6) und Pili Espadas (3).
Mittelfeldspielerin Patri Guijarro betonte den starken Willen des Teams, die zuvor in London erlittene Niederlage wettzumachen. Sie unterstrich die Notwendigkeit, vor allem bei Standardsituationen stärker aufzutreten und durch Ballbesitz mehr Aggressivität zu zeigen, um das Spiel zu dominieren und die WM-Qualifikation zu sichern.
Quelle: Agenturen





