Die Wasserreserven in Spanien haben sich deutlich erholt, was vor allem für Urlauber und Residenten erfreulich ist. Nach einer Periode intensiver Regenfälle sind die spanischen Stauseen im Durchschnitt zu über 84 Prozent gefüllt. Dies ist der höchste Stand seit Jahren und liegt nur 16 Prozent unter der maximalen Kapazität.
Besonders im Norden und in der Mitte des Landes haben sich die Wasserstände deutlich erholt, was das Risiko von Wassereinschränkungen während der Sommermonate verringert.
Für Hausbesitzer bedeutet dies, dass Gemeinden weniger schnell Einschränkungen für Gartenbewässerung, Schwimmbadbefüllung oder Autowäsche verhängen müssen.
Trotz dieser positiven Entwicklung bleiben Teile Südspaniens, insbesondere Andalusien und Murcia, anfällig, da die Stauseen dort weniger von den Regenfällen profitiert haben. Touristische Regionen beobachten die Lage genau, und obwohl größere Einschränkungen unwahrscheinlicher erscheinen als im Vorjahr, wird weiterhin zu einem sparsamen Wasserverbrauch aufgerufen.
Experten warnen jedoch, dass eine einzige regenreiche Saison die strukturellen Wasserprobleme Spaniens nicht löst. Der Klimawandel führt zu längeren Dürreperioden, weshalb die spanische Regierung weiterhin in Entsalzungsanlagen, Wasserwiederverwendung und die Modernisierung von Bewässerungssystemen investiert.
Die Situation wird weiterhin wöchentlich von Behörden und Flussgebietsverwaltern überwacht, da es große Unterschiede zwischen den einzelnen Flussgebieten gibt.
Quelle: Agenturen



