„Stempelsteuer“ für Wohnungen mit begrenztem Preis abschaffen?

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Der Verband der Unternehmensverbände der Balearen (CAEB) schlägt vor, die Stempelsteuer bei Transaktionen im Zusammenhang mit Wohnungen mit begrenztem Preis abzuschaffen, um deren Erwerb durch junge Menschen und Familien mit Wohnsitz auf den Inseln zu erleichtern.

Der Vorschlag, der vom Verband der Immobilienentwickler der Balearen (Proinba) vorangetrieben wird, sieht vor, einen Änderungsantrag zum Gesetzesdekret der Regierung zur Beschleunigung strategischer Projekte einzureichen, um diese Steuer bei Transaktionen im Zusammenhang mit dieser Art von Wohnungen von derzeit 1,5 % auf 0 % zu senken.

Nach Ansicht des Arbeitgeberverbandes würde diese Maßnahme eine steuerliche Gleichstellung von Wohnungen mit begrenztem Preis und Sozialwohnungen ermöglichen, die bereits von dieser Steuer befreit sind. Die Abschaffung dieser Abgabe würde für den Käufer bei der Kaufurkunde für eine solche Wohnung eine Ersparnis von 3.000 bis 6.000 Euro bedeuten, was laut CAEB dazu beitragen würde, jungen Menschen und Familien, die seit mindestens fünf Jahren auf den Balearen wohnen, den Zugang zu Wohnraum zu erleichtern.

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Darüber hinaus ist die Organisation der Ansicht, dass die Steuererleichterung auch dazu dienen würde, private Bauträger dazu anzuregen, mehr bezahlbaren Wohnraum auf den Inseln zu schaffen.

Der Vorschlag sieht vor, dass die Steuerermäßigung in drei Phasen des Prozesses zur Anwendung kommt: beim Kauf von Grundstücken für den Bau von Wohnungen mit Preisbegrenzung, während der Errichtung der Gebäude sowie beim Verkauf der Wohnungen und der mit ihrem Kauf verbundenen Hypotheken. Um eine spekulative Nutzung der Maßnahme zu verhindern, sieht der Vorschlag vor, dass der Steuervorteil erlischt, wenn die Baugenehmigung nicht innerhalb von drei Jahren – bzw. vier Jahren im Falle von Grundstücken – erteilt wird.

Zudem müssen die Wohnungen offiziell als preisgebundene Wohnungen registriert sein und die in den regionalen Vorschriften festgelegten Anforderungen hinsichtlich Preis und Fläche erfüllen. Der Vorsitzende des Bauausschusses der CAEB und von Proinba, Óscar Carreras, wies darauf hin, dass die mit dem Wohnungserwerb verbundenen Steuern derzeit etwa 23 % der Endkosten für den Käufer ausmachen.

Carreras plädierte dafür, dass es angesichts der aktuellen Wohnungsnot notwendig sei, die Steuerlast auf Wohnraum zu senken, und forderte zudem eine Senkung der Mehrwertsteuer auf 4 %, eine Maßnahme, die von der Zentralregierung abhängt.

Quelle: Agenturen