Straße von Hormus: Neue Vorfälle mit Öltankern

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Die jüngsten Ereignisse in der Straße von Hormus verdeutlichen die brisante Lage in einer der wichtigsten globalen Handelsrouten für Rohöl. Der Iran meldete, dass zwei weitere Öltanker nach Kontakt mit Seeminen in Brand geraten und manövrierunfähig geworden sind. Damit steigt die Zahl der von iranischer Seite gemeldeten betroffenen Schiffe allein in der letzten Woche auf acht.

Laut Angaben der iranischen Revolutionsgarde wurden die Seeminen auf einer „illegalen“ Route ausgelegt, die südlich der Straße von Hormus verläuft. Die Tanker sollen sich nicht an die iranischen Navigationsvorschriften gehalten haben. Namen, Flaggen oder Details zu Schäden wurden bislang nicht veröffentlicht. Durch die Brände kommt es immer wieder zu erheblichen Störungen des Schiffsverkehrs und zu Unsicherheiten auf den Märkten.

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Die Revolutionsgarde betont ihre Entschlossenheit, Rechtsverstöße hart zu ahnden, und warnt explizit vor weiteren Fahrten auf der verminten Route. Besonders Ölkonzerne sollen laut der Mitteilung bei weiteren „Provokationen“ einen noch höheren Preis zahlen – ein klarer Seitenhieb auf die USA, die versuchen, den Handel in der Region wieder zu normalisieren. Zudem wurden laut iranischen Angaben seit Beginn der Eskalation mehr als 120 Schiffe wegen Regelverstößen gemeldet, weitere 30 erhielten Verwarnungen.

Die Ereignisse unterstreichen, wie fragil die Stabilität im Persischen Golf derzeit ist. Während der Iran auf Kontrolle und Druck setzt, bemühen sich die USA um die Wiederherstellung der Schifffahrtsfreiheit. Diese Dynamik dürfte die Situation auch in den kommenden Wochen prägen.

Quelle: Agenturen