Tödlicher Virusausbruch auf Kreuzfahrtschiff

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Drei Todesfälle und ein Hantavirus-Verdacht an Bord der MV Hondius haben die Kreuzfahrtbranche aufgeschreckt. Das Expeditionsschiff, das von Ushuaia in Argentinien über den Atlantik zu den Kapverdischen Inseln und den Kanaren unterwegs war, erlebte einen Ausbruch, der nun von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) untersucht wird.

Berichten zufolge starben drei Passagiere, und es gibt einen bestätigten Fall von Hantavirus sowie fünf weitere Verdachtsfälle. Die Nachricht kommt zu einer Zeit, in der die Kreuzfahrtindustrie in Spanien wieder Fahrt aufnimmt, mit geschäftigen Häfen in Las Palmas, Santa Cruz de Tenerife und Málaga.

Die MV Hondius befand sich mit etwa 170 Passagieren und 70 Besatzungsmitgliedern auf einer abgelegenen Route, was die medizinische Versorgung erschwerte. Ein 70-jähriger Mann verstarb während der Reise, seine Frau später in einem südafrikanischen Krankenhaus. Ein dritter Passagier starb ebenfalls, während ein weiterer Brite in Südafrika auf der Intensivstation liegt.

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Die WHO untersucht die Situation und arbeitet mit den Gesundheitsbehörden zusammen, um das Risiko für die verbleibenden Passagiere zu bewerten.

Das Hantavirus, das durch Kontakt mit infizierten Nagetieren übertragen wird, ist ungewöhnlich für Kreuzfahrten. Die MV Hondius, ein Schiff für Polarexpeditionen, befährt Routen, die zwar attraktiv, aber auch riskant sind. Für Spanien ist der geplante Kurs zu den Kanarischen Inseln relevant, da Sanidad Exterior bei Gesundheitsvorfällen in spanischen Gewässern die Leitung übernimmt.

Bisher hat die Reederei noch keine öffentliche Stellungnahme abgegeben, was angesichts der Erwartungen moderner Kreuzfahrtpassagiere an schnelle Informationen ungewöhnlich ist. Der Vorfall verdeutlicht, dass Abenteuer auf abgelegenen Meeren trotz aller Kontrollen unvorhersehbar bleiben können.

Quelle: Agenturen