Mehrere Mittelstrecken- und Nahverkehrszüge zwischen Sevilla und Cádiz waren von der Gefahr betroffen, dass ein Strommast der Endesa aufgrund des Unwetters auf die Gleise stürzen könnte. Die Warnung erfolgte am vergangenen Donnerstag (29.01.2026) um 21:20 Uhr, woraufhin der Verkehr zwischen Lebrija und Las Cabezas de San Juan eingestellt wurde.
Der Vorfall wurde am Freitag um 6:55 Uhr behoben, sodass der Verkehr zwischen den betroffenen Bahnhöfen wieder aufgenommen werden konnte.
Wie Quellen von Renfe und Adif gegenüber Europa Press mitteilten, musste der Verkehr unterbrochen werden, weil „ein Strommast von Endesa kurz davor war, auf die Gleise zu fallen”. Nachdem die Stromversorgung unterbrochen worden war, um einen Stromschlag zu vermeiden, wurden die Züge angehalten und daran gehindert, die Strecke zu passieren, „um zu verhindern, dass der Mast auf einen Zug fällt”.
Renfe stellte einen alternativen Busdienst zwischen Lebrija und Las Cabezas de San Juan zur Verfügung, nachdem der Verkehr seit 21:21 Uhr unterbrochen war, wie das Eisenbahnunternehmen mitteilte.
Konkret waren zwei Mittelstreckenzüge Sevilla-Cádiz betroffen – mit einer geplanten Abfahrtszeit um 20:50 Uhr und 22:10 Uhr –, ein Zug in umgekehrter Richtung, Cádiz-Sevilla, um 20:40 Uhr und ein Nahverkehrszug Sevilla-Lebrija, der um 05:08 Uhr abfahren sollte und seine Fahrt in Las Cabezas de San Juan beendet hat.
Wie Renfe mitteilte, wurden die Kunden über die Kommunikations- und Kundendienstkanäle auf dem Laufenden gehalten. Wie Adif betonte, wurde der Vorfall um 06:55 Uhr behoben und der Zugverkehr wieder aufgenommen. Da es sich um eine zweigleisige Strecke handelt, konnten die Züge ohne größere Beeinträchtigungen angehalten werden.
Quelle: Agenturen



