Die Vuelta a España 2026 verspricht eines der härtesten und spannendsten Etappenrennen der letzten Jahre zu werden. Am 22. August startet das Rennen in Monaco und endet nach 21 anspruchsvollen Etappen und insgesamt 3.275 Kilometern an der Alhambra in Granada. Dabei geht Tadej Pogačar als klarer Topfavorit ins Rennen, während der Kampf um die weiteren Podiumsplätze deutlich offener ist.
Die Strecke zeichnet sich durch sechs schwere Bergetappen aus, die den Fahrern alles abverlangen werden. Besonders auffällig ist die Abwesenheit der traditionellen Schlussetappe in Madrid, die wegen einer Terminüberschneidung mit der Formel 1 in der spanischen Hauptstadt entfällt. Stattdessen endet das Rennen vor historischer Kulisse in Granada, wo die letzte Etappe mit vier Anstiegen rund um die Alhambra ein spektakuläres Finale verspricht.
Das Rennen führt nach dem Start in Monaco über Frankreich und Andorra, bevor es am fünften Tag auf spanisches Festland geht und dort bis zum Ziel bleibt. Andalusien spielt dabei eine besondere Rolle, denn die Vuelta durchquert alle acht Provinzen dieser Region, was die landschaftliche Vielfalt und Schwierigkeit der Strecke unterstreicht.
Die Favoritenliste neben Pogačar ist breit gefächert: Fahrer wie Felix Gall, João Almeida, Enric Mas, Cian Uijtdebroeks, Richard Carapaz und Mattias Skjelmose zählen zu den aussichtsreichsten Konkurrenten. Für die spanischen Fans ist besonders Enric Mas spannend, der als Lokalmatador auf seinem Heimterrain besondere Motivation mitbringt.
Eine Neuerung stellt die sechste Etappe mit einem Abschnitt auf Sterrato dar – unbefestigtem Untergrund, der für taktische Überraschungen sorgen kann. Die härtesten Herausforderungen warten in der dritten Rennwoche, allen voran die zwanzigste Etappe mit einer doppelten Besteigung der Hazallanas und dem schweren Schlussanstieg zum Collado del Alguacil.
Auch die Sprinter kommen in den ersten Wochen auf ihre Kosten, mit Fahrern wie Matthew Brennan, Mads Pedersen und Wout van Aert, die um Etappensiege kämpfen werden. Das Vuelta-Finale in Granada verspricht ein spannendes Rennen bis zur letzten Kurve und setzt einen würdigen Schlusspunkt unter eine der anspruchsvollsten Radrundfahrten der letzten Jahre.
Quelle: Agenturen




