Warum man „Torrefacto-Kaffee“ meiden sollte

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In Spanien trinken die Menschen viel Kaffee, aber nicht jeder Kaffee ist von gleicher Qualität. In vielen Supermärkten gibt es immer noch Torrefacto-Kaffee. Das ist eine Kaffeesorte, die man fast nirgendwo sonst in Europa mehr findet. Dennoch wird dieser Kaffee oft ganz normal verkauft und manchmal sogar als gute Wahl präsentiert.

Torrefacto-Kaffee entsteht, indem den Kaffeebohnen während des Röstens Zucker hinzugefügt wird. Dieser Zucker verbrennt und bildet eine harte, dunkle Schicht um die Bohne herum. Dadurch erhält der Kaffee einen sehr bitteren und schweren Geschmack. Diese Methode wurde früher verwendet, um schlechte Kaffeebohnen zu kaschieren.

Laut Kaffeespezialisten ist Torrefacto ein Überbleibsel aus Zeiten der Knappheit. Damals war die Qualität des Kaffees schlecht und durch den Zucker schien der Geschmack stärker und gleichmäßiger zu sein. Heute ist das nicht mehr notwendig, da viel besserer Kaffee erhältlich ist.

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Viele Menschen wissen nicht, dass sie Torrefacto trinken. Auf der Verpackung ist dies oft nur klein angegeben oder er wird mit normalem Kaffee gemischt. Dadurch glauben die Verbraucher, dass sie starken Kaffee kaufen, während sie in Wirklichkeit vor allem verbrannten Zucker trinken.

Außerhalb Spaniens und Portugals ist Torrefacto fast verschwunden. In anderen Ländern bevorzugen die Menschen natürlichen Kaffee, bei dem der Geschmack der Bohne im Vordergrund steht. Dieser Kaffee enthält mehr Aromen und ist weniger bitter.

Experten raten davon ab, Torrefacto zu trinken. Durch das Verbrennen von Zucker können Stoffe entstehen, die weniger gut für die Gesundheit sind. Wer Kaffee mit Geschmack und Qualität genießen möchte, sollte sich besser für natürliche Kaffeebohnen entscheiden.

Quelle: Agenturen