Die Wasserversorgung auf Mallorca steht vor einer ernsten Herausforderung: Im August 2026 sind die Wasserreserven der Insel weiter gesunken und liegen nun bei nur noch 38 Prozent. Dies entspricht einem Rückgang um einen Prozentpunkt im Vergleich zum Juli, was die angespannte Situation verdeutlicht.
Der trockene Sommer hat die Lage zusätzlich verschärft. Mit durchschnittlich nur knapp neun Litern Niederschlag pro Quadratmeter im August liegt die Insel weit unter dem normalen Wert von über 21 Litern. Diese geringe Regenmenge lässt die Wasserspeicher zunehmend schrumpfen und verschärft das Risiko von Wassermangel.
Besonders kritisch ist die Lage in den Regionen rund um Artà, Manacor und Felanitx. Auch die Stauseen in der Tramuntana-Gebirgskette sind stark beeinträchtigt: Der Gorg Blau ist nur noch zu etwa 36 Prozent gefüllt, der Cúber zu knapp 43 Prozent. Diese Werte sind alarmierend, da die Stauseen eine wichtige Rolle für die Wasserversorgung der Insel spielen.
Die anhaltende Trockenheit macht deutlich, wie empfindlich die Wasserressourcen auf Mallorca sind und wie wichtig ein nachhaltiger Umgang mit ihnen ist. Um die Situation zu stabilisieren, wird es zunehmend notwendig sein, Wassersparmaßnahmen zu ergreifen und alternative Wasserquellen zu erschließen.
Insgesamt zeigt sich, dass Mallorca vor einer ernsthaften Wasserkrise steht, die nicht nur die Umwelt, sondern auch das tägliche Leben der Bewohner und den Tourismus beeinflussen kann. Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Ressource Wasser wird daher immer dringlicher.
Quelle: Agenturen





