Die Wasserreserven der Balearen sind im Juni um drei Punkte gesunken und liegen nun bei 48 %, zwei Punkte unter dem Wert des Vorjahres, wie das Ministerium für Meer und Wasserzyklus mitteilte.
Nach Inseln betrachtet ist Mallorca von 52 % auf 50 %, Menorca von 48 % auf 42 % und Ibiza von 36 % auf 34 % gesunken, was einen allgemeinen Abwärtstrend im gesamten Archipel widerspiegelt.
Was die Dürreszenarien betrifft, so weisen neun Nachfrageeinheiten (UD) eine Verschlechterung des Index auf: Menorca, Manacor-Felanitx, Migjorn, Es Pla, Palma-Alcúdia, Tramuntana Nord, Tramuntana Sud, Eivissa und Formentera.
Nur Artà verzeichnet eine leichte Verbesserung. Derzeit befinden sich 98,4 % des Gebiets der Balearen in einer Vorwarnsituation, während nur die DE Formentera weiterhin den Normalzustand aufweist.
Der Gesamtindex der Wasserwirtschaftsbehörde bleibt mit 0,400 auf dem Niveau des Vorjahres, liegt jedoch deutlich unter dem Wert von 2022 (0,503), was einen rückläufigen Trend bei den Dürreindikatoren bestätigt.
Nach Angaben der staatlichen Wetteragentur AEMET war der Juni ein extrem trockener Monat mit einer durchschnittlichen Niederschlagsmenge von nur 0,1 Litern pro Quadratmeter, gegenüber den üblichen 15,3 l/m². Es handelt sich um den trockensten Juni seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1961.
Nach Inseln betrachtet verzeichnete Mallorca 0,2 l/m² gegenüber den üblichen 16,7; Menorca 0,1 gegenüber 13,3; und auf Ibiza und Formentera gab es keinen Niederschlag.
Was die Temperaturen angeht, war der Monat im gesamten Archipel extrem warm mit einer Durchschnittstemperatur von 25,3 ºC und einer positiven Abweichung von 3,3 ºC. Angesichts dieser Daten und der ausbleibenden Niederschläge rechnet das Ministerium damit, dass die Wasserreserven im Juli weiter sinken werden.
Quelle: Agenturen




