Wohnungsprobleme und Politik – die größten Sorgen der Spanier

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Eine neue Umfrage zeigt, dass der Wohnungsmarkt für viele Menschen in Spanien das größte Problem darstellt. Mehr als drei von zehn Spaniern geben an, dass Wohnen ihre wichtigste Sorge ist. Hohe Mieten, wenige verfügbare Wohnungen und Unsicherheit über die Zukunft machen es vielen Menschen schwer, eine bezahlbare Wohnung zu finden.

An zweiter Stelle steht das politische Klima. Fast zwei von zehn Spaniern geben an, dass politische Spannungen und Unruhen sie am meisten beschäftigen. Die anhaltenden Diskussionen zwischen den politischen Parteien und innerhalb der Regierung sorgen für Misstrauen und Frustration in der Bevölkerung.

An dritter Stelle folgt kurz darauf die Einwanderung. Etwa 17 Prozent der Befragten nennen dies als das wichtigste Problem. Vor allem die Art und Weise, wie die Einwanderung geregelt wird, und die Auswirkungen auf die Gesellschaft sorgen für Uneinigkeit und Diskussionen.

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Die Sorgen unterscheiden sich deutlich je nach politischer Ausrichtung. Die Wähler der progressiven Parteien PSOE und Sumar nennen Wohnungsprobleme mit Abstand am häufigsten als ihr größtes Anliegen. Bei diesen Gruppen betrifft dies fast die Hälfte der Anhänger. Auch bei den Anhängern der konservativen Partido Popular spielt das Wohnen eine wichtige Rolle, wenn auch in etwas geringerem Maße.

Bei den Wählern der rechtsextremen Partei Vox steht die Einwanderung mit Abstand an erster Stelle. Mehr als die Hälfte dieser Anhänger sieht darin das größte Problem des Landes. Themen wie die Wirtschaft und das politische Klima spielen für sie eine viel geringere Rolle.

Viele Spanier blicken pessimistisch in die Zukunft. Eine Mehrheit erwartet, dass sich das politische Klima weiter verschlechtern wird. Auch in Bezug auf den Wohnungsmarkt und die Einwanderung sind die Erwartungen wenig positiv. Viele Menschen glauben, dass sich diese Probleme in diesem Jahr nicht verbessern werden.

Quelle: Agenturen