Jedes Jahr verwandelt sich die spanische Landschaft am Ende des Winters in ein Meer aus weißen und rosa Blüten. Vor allem im Februar und März stehen viele Obstbäume in Blüte. Das sorgt für wunderschöne Ausblicke und zieht viele Besucher an, die dieses Naturschauspiel mit eigenen Augen sehen möchten.
Der Mandelbaum ist in der Regel der erste, der blüht. Oft beginnt dies bereits im Februar. Manchmal sogar noch früher, je nach Wetterlage. Die weißen und hellrosa Blüten erscheinen, wenn es noch kühl sein kann. Dadurch fühlt es sich an, als sei der Frühling plötzlich ganz nah.
Auf den Kanarischen Inseln, zum Beispiel auf Teneriffa, beginnt die Mandelblüte manchmal schon im Januar. Durch das milde Klima ist die Natur dort dem Festland voraus. Auch in Regionen wie Murcia und vor allem um Cieza färben sich die Felder früh im Jahr weiß und hellrosa.
Nach den Mandelbäumen sind die Pfirsichbäume an der Reihe. Diese beginnen meist ab Mitte Februar zu blühen, aber der eigentliche Höhepunkt liegt im März. Dann verwandeln sich große landwirtschaftliche Gebiete in eine beeindruckende rosa Landschaft, die fast unwirklich erscheint.
Einer der bekanntesten Orte, um dies zu sehen, ist erneut Cieza in Murcia. Dort können Sie die blühenden Obstgärten zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auf organisierten Routen entdecken. Auch in Aitona in der Provinz Lleida ist die Pfirsichblüte besonders beliebt. Dort bilden die Felder einen rosa Teppich, so weit das Auge reicht.
Wann genau die Blüte beginnt, hängt stark vom Wetter ab. Temperatur, Regen und Höhe spielen dabei eine Rolle. Ist der Winter mild, beginnt die Blüte früher. Ist es kälter, muss man etwas länger warten. Daher ist es ratsam, vorab die lokalen Informationen zu verfolgen, wenn Sie einen Besuch planen.
Wenn Sie dieses Naturphänomen selbst erleben möchten, sind Februar und März die besten Monate. Berücksichtigen Sie jedoch immer die Wetterbedingungen, denn die Natur lässt sich nicht planen.
Quelle: Agenturen





