Zugänge zum Castell de Bellver und seinem Waldgebiet

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Der Verwaltungsrat der Stadtverwaltung von Palma auf Mallorca hat am Mittwoch (02.09.2026) den Auftrag für das Projekt zur Verbesserung der Zugänge zum Castell de Bellver und zur Renaturierung seines Waldgebiets an die Firma Hermanos Parrot SA für 2.236.692 Euro vergeben, mit einer Ausführungsfrist von 12 Monaten.

Die Vergabe erfolgte in zwei Losen: eines für Infrastruktur und Zugänge und das andere für die Verbesserung, Wiederherstellung und Erhaltung der Umwelt, um die natürliche Umgebung des Castell de Bellver aufzuwerten, erklärte der stellvertretende Sprecher von Cort, Llorenç Bauzà, auf der Pressekonferenz im Anschluss an die Sitzung des Verwaltungsrats.

Die Maßnahme wird eine umfassende Neugestaltung der gesamten Umgebung von Bellver beinhalten, die von Cort als „wesentlicher Bestandteil“ des künftigen Stadtwaldes von Palma angesehen wird, da sie eine grüne Lunge von mehr als 4 Millionen Quadratmetern darstellt.

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Darüber hinaus hat der Verwaltungsrat das Vergabeverfahren für die allgemeinen Sanierungsarbeiten an den Gemeinschaftsbereichen von 19 Gebäuden in kommunalem Besitz eingeleitet, in denen sich 80 Wohnungen im Eigentum der Stadtverwaltung befinden. Diese Maßnahme geht auf technische Überprüfungen durch die Wohnungsbehörde zurück.

Sie befinden sich in sa Calatrava, sa Gerreria, es Jonquet und el Puig de Sant Pere; die Ausführungsfrist beträgt 18 Monate und das Ausschreibungsbudget beläuft sich auf 1.200.568 Euro. Für die Sanierung der Gemeinschaftsbereiche der Gebäude in sa Calatrava sind 481.388 Euro vorgesehen, für die in sa Gerreria 630.513 Euro und für die in den Stadtvierteln es Jonquet und Puig de Sant Pere 88.667 Euro.

Darüber hinaus hat der Stadtrat den Grundentwurf für die Sanierung der Dächer der Türme des Marktes „El Olivar“ im Rahmen des Wartungsvertrags für städtische Gebäude genehmigt, mit einem Budget von rund 300.000 Euro und einer Ausführungsfrist von 6 Monaten. Diese Maßnahme wird an einem „historischen und zentralen Ort der Stadt“ durchgeführt, wie Bauzà es beschrieb.

Zudem hat der Verwaltungsrat vorläufig das Projekt zur Sanierung der Kinderspielplätze im Femu-Park in Höhe von 160.266 Euro genehmigt – ein Projekt, das Cort bereits am Dienstag angekündigt hatte.

Diese Investition in den Spielplatzbereich sei „im Einvernehmen mit Vereinen und der Stiftung Nemo, die sich um Kinder und Jugendliche mit neurologischen Entwicklungsstörungen kümmert“, erfolgt, erklärte Bauzà. Im Rahmen der Arbeiten werden die Kinderspielplätze in der Nähe der Einrichtungen der Stiftung angepasst; es handelt sich um eine umfassende Sanierung.

Das Projekt zur Verbesserung und Erneuerung des Kinderspielplatzes im Park La Femu im Stadtteil l’Olivera zielt darauf ab, diesen mit barrierefreien Spielgeräten auszustatten, wobei ein besonderes Augenmerk auf Kinder mit neurologischen Entwicklungsstörungen gelegt wird; die Bauzeit beträgt acht Wochen. Eine der wichtigsten Neuerungen wird die Verdopplung der Fläche des Kinderspielplatzes auf 586 Quadratmeter sein.

Zudem werden neue Spielgeräte installiert, die das freie Spielen, Herausforderungen, Zusammenarbeit und Teamspiel fördern sollen, darunter eine Kletteranlage, eine sechseckige Schaukel, ein Karussell, ein Trampolin, eine barrierefreie Burg und ein barrierefreier Bagger. Das Projekt sieht außerdem die Verlegung von Gummibelag in den Fallschutzbereichen sowie die Einrichtung eines neuen Spielbereichs mit stoßdämpfendem Sandbelag vor. Hinzu kommt die Aufstellung neuer Stadtmöbel, darunter Picknicktische, Bänke, Pflanzkübel mit Sitzgelegenheit und ein barrierefreier Trinkbrunnen.

Quelle: Agenturen