Inca plant Bau von rund hundert neuen Sozialwohnungen

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In der Stadt Inca auf Mallorca steht eine bedeutende städtebauliche Veränderung bevor, die den Bau von etwa hundert neuen Sozialwohnungen ermöglicht. Diese Initiative erfolgt im Rahmen einer privaten Zusammenarbeit und wird durch eine Änderung der Auflagen zur Erschließung von Grundstücken zwischen dem Centre Joan XXIII und der Straße nach Llubí ermöglicht.

Der Stadtrat von Inca wird voraussichtlich an diesem Donnerstag (23.07.2026) eine Anpassung der Bebauungsplan-Einheit 13 verabschieden. Diese Änderung erlaubt es, auf einem städtischen Grundstück, auf dem bisher nur ein Erdgeschoss und ein Obergeschoss zulässig waren, künftig bis zu sieben Stockwerke zu errichten. Das betreffende Areal umfasst ein bereits 1973 errichtetes siebenstöckiges Mehrfamilienhaus, dessen zwei Fassaden das Grundstück dominieren, während der Rest seit Jahrzehnten unbebaut blieb.

Bisher waren die baulichen Vorgaben an den anderen beiden Fassaden des Grundstücks restriktiv, was für Investoren wenig attraktiv war, da sich eine Erweiterung wirtschaftlich nicht lohnte. Mit der neuen Regelung, die in enger Abstimmung mit den Grundstückseigentümern erfolgt, können diese städtebaulichen Hürden überwunden werden. Dadurch wird der gesamte Block vervollständigt, was nicht nur das Stadtbild verschönert, sondern auch eine neue Grünfläche entstehen lässt und die Mobilität im Viertel verbessert.

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Neben den bisher geplanten 48 Sozialwohnungen wird durch diese Änderung der Bau weiterer Wohnungen erleichtert. Die Vergabe dieser neuen Sozialwohnungen erfolgt über die Wartelisten des Instituts Balear de la Vivenda (IBAVI), das nach Fertigstellung die Vergabekriterien festlegt.

Diese Maßnahme ist Teil eines umfassenden Plans der Stadtverwaltung, das Wohnungsproblem in Inca durch gezielte städtebauliche Anpassungen und Kooperationen mit privaten Partnern zu lösen. So wird jede Situation einzeln betrachtet, um nachhaltige und sozial ausgewogene Lösungen zu schaffen.

Quelle: Agenturen