Globalia steigert Gewinn auf 118 Millionen Euro

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Globalia verzeichnete im Jahr 2025 einen konsolidierten Nettogewinn von 118 Millionen Euro, was einem Anstieg von 21 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Grund dafür war die positive Entwicklung der verschiedenen Geschäftsbereiche, darunter auch der Luftverkehr, in dem die Tochtergesellschaft Air Europa einen Rekord-Nettogewinn nach Steuern in Höhe von 111 Millionen Euro erzielte.

In einer Pressemitteilung gab das Unternehmen zudem bekannt, dass Ramiro Campos im Rahmen einer Umstrukturierung, die die Verwaltungsräte der Gruppe selbst sowie von Air Europa Holding und Air Europa Líneas Aéreas stärkt, zum neuen Vorstandsvorsitzenden ernannt wurde.

Der neue CEO ist seit Jahrzehnten mit Globalia verbunden, leitete die Rechtsabteilung und war aktiv an einigen der wichtigsten Unternehmensgeschäfte beteiligt.

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„Seine fundierten Kenntnisse des Unternehmens und sein Beitrag zu den wichtigsten strategischen Meilensteinen waren entscheidend für die Erreichung der soliden Position, die die Gruppe heute einnimmt“, so das Unternehmen. Zurück zu den Ergebnissen: Der Umsatz des Unternehmens stieg um 7,6 % auf 3.519 Millionen Euro, während das wiederkehrende EBITDA 256 Millionen Euro erreichte, was einem Anstieg von 16 % gegenüber 2024 entspricht.

Darüber hinaus würdigte Globalia die solide Cashflow-Generierung, da der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit bei 306 Millionen Euro lag und sich damit gegenüber dem Vorjahr verdoppelte. Infolgedessen wurde die Liquiditätslage deutlich gestärkt und belief sich zum Jahresende auf insgesamt 288 Millionen Euro. Die operative Leistung hat zudem zu einem bedeutenden Fortschritt im eingeleiteten Prozess des finanziellen Schuldenabbaus geführt, wobei die Finanzschulden von zuvor 605 Millionen Euro auf 370 Millionen Euro reduziert wurden. Dazu trug auch die vorzeitige Tilgung der beiden im Jahr 2020 von der SEPI an Air Europa gewährten Darlehen in Höhe von insgesamt 475 Millionen Euro bei, nachdem zuvor das Bankdarlehen in Höhe von 141 Millionen Euro unter Beteiligung und Bürgschaft des ICO getilgt worden war.

Schließlich verbesserte sich das konsolidierte Eigenkapital, das nach wie vor von den in den Geschäftsjahren 2020 und 2021 aufgrund der Covid-19-Pandemie angehäuften Verlusten belastet war, im Laufe des Jahres 2025 weiter und verzeichnete eine positive Entwicklung, die sich innerhalb eines einzigen Jahres auf rund 84 Millionen Euro belief.

Was die Aufnahme neuer Mitglieder in die verschiedenen Gremien der Gruppe betrifft, so wurden Alejandro Ortiz und Álvaro Badiola zu neuen Mitgliedern des Leitungsgremiums von Globalia ernannt und ergänzen damit María José Hidalgo und Cristina Hidalgo, während Javier Beltrán das Gremium als nicht dem Vorstand angehörender Sekretär vervollständigt. Ortiz war mehrere Jahrzehnte lang als Partner in bedeutenden nationalen und internationalen Anwaltskanzleien tätig – Latham & Watkins, Linklaters und Garrigues.

Badiola war seinerseits Finanzvorstand bei Cepsa und CEO von Telefónica Brasil. Was den Vorstand von Air Europa betrifft, so wurden Juan Moral de la Rosa und Félix Ruiz als neue Mitglieder neben María José Hidalgo berufen, und José María García Santos wurde zum nicht dem Vorstand angehörenden Sekretär ernannt. Die übrige Struktur bleibt unverändert, mit Juan José Hidalgo als Vorstandsvorsitzendem und Richard Clark als Geschäftsführer. Juan Moral de la Rosa ist derzeit Leiter für Unternehmensangelegenheiten und Nachhaltigkeit bei Globalia und Air Europa, während Ruiz Vorstandsvorsitzender von Jobandtalent ist und Tuenti gegründet hat.

Was die Zahlen für das bisherige Jahr 2026 betrifft, verzeichnete Globalia im ersten Halbjahr einen Umsatz von 1.659 Millionen (+8 %) sowie ein EBITDA von 67 Millionen Euro. Für das Unternehmen sind diese Zahlen in einem internationalen Umfeld, das von geopolitischen Spannungen, kriegerischen Konflikten in Schlüsselregionen und der Volatilität der für die Luftfahrt- und Tourismusbranche relevanten Kosten geprägt ist, von „besonderer Bedeutung“.

Trotz dieses Umfelds hat sich das Ergebnis vor Steuern deutlich verbessert und stieg von einem leicht negativen Wert im Juni 2025 auf 40 Millionen Euro im Juni 2026. Im Flugbereich teilte Air Europa bereits mit, dass trotz der globalen Instabilität auf dem Treibstoffmarkt – dessen Absicherung derzeit bei etwa 85–90 % liegt – die Prognosen auf ein weiteres positives Jahr hindeuten, das auf der anhaltenden Nachfrage und vor allem auf der richtigen Managementstrategie beruht, die es dem Unternehmen ermöglicht hat, sich effizient an die Veränderungen in der Branche anzupassen.

Quelle: Agenturen