Debatte zum Autoverkehrsgesetz auf Mallorca

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Das Parlament auf Mallorca startet seine neue politische Sitzungsperiode mit einem zentralen Thema: dem Gesetz zur Begrenzung der Einfahrt von Fahrzeugen auf die Insel. Ziel ist es, die Regelung rechtzeitig für die kommende Saison in Kraft zu setzen, obwohl die Linke die vorgegebenen Fristen als sehr knapp kritisiert.

Am Mittwoch (09.09.2026) wird die Plenarsitzung den vom Consell de Mallorca vorgelegten Gesetzesvorschlag prüfen. Die Opposition hatte eine außerordentliche Sitzung vor dem Sommer gefordert, was die konservative PP ablehnte, jedoch eine Beschleunigung des Verfahrens beantragte, um Änderungsanträge schneller bearbeiten zu können. Lluís Apesteguia von Més äußerte Bedauern über den Zeitverlust von zwei Jahren, da seine Partei schon 2024 eine parlamentarische Initiative gestartet hatte.

Vox, das gemeinsam mit der PP im Consell de Mallorca regiert, zeigt sich weiterhin kritisch gegenüber der Regelung. Trotz mehrfacher Verfassungsbedenken und Warnungen vor unangemessenen Auswirkungen auf Insulaner bei Inselreisen oder familiären Besuchen, wird Vox sich bei der Abstimmung enthalten und das Gesetz nicht aktiv blockieren. Die Sprecherin Manuela Cañadas betonte, dass man zwar Teile der Diagnose teile, die vorgeschlagene Lösung jedoch ablehne.

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Die Tagesordnung der ersten Plenarsitzung ist umfangreich: Neben dem Verkehrsgesetz stehen zwei wichtige Verordnungen zur Abstimmung. Eine betrifft die Bezahlung und Arbeitsbedingungen von Erzieherinnen für Kinder zwischen 0 und 3 Jahren, die künftig direkt vom Ministerium Gehälter und Zuschläge erhalten sollen. Die zweite Verordnung verbietet den Verkauf von Energy-Drinks und Lachgas an Minderjährige.

Es wird erwartet, dass die Regionalregierung bei diesen weiteren Beschlüssen keine größeren Hindernisse hat. Insgesamt markiert der Auftakt der Legislaturperiode auf Mallorca einen wichtigen Schritt in Richtung nachhaltiger Verkehrspolitik und sozialer Verbesserungen.

Quelle: Agenturen