In Spanien nehmen die Emissionen aus dem Flugverkehr schneller zu als in jedem anderen großen EU-Land. Die Kohlendioxidausstoßwerte des Sektors wachsen hier weitaus zügiger im Vergleich zu anderen europäischen Ländern, was durch geplante Erweiterungen von zwölf spanischen Flughäfen, darunter solche in Madrid, Barcelona und Alicante, noch verschärft werden könnte. Allein der Ausbau des Madrider Flughafens Barajas könnte in den kommenden 25 Jahren zusätzliche 23 Millionen Tonnen CO₂ verursachen.
Diese Zahlen stammen aus einer Studie der Umweltorganisation Transport & Environment (T&E). Während Italien ebenfalls als beliebtes Urlaubsziel agiert, verzeichnet Deutschland noch immer einen 16-prozentigen Rückgang im Vergleich zu den Werten von 2019. Spanien hingegen hat das Vorkrisenniveau nicht nur erreicht, sondern erheblich übertroffen, angetrieben durch internationalen Tourismus, das Wachstum von Billigfluglinien und neue Amerika-Verbindungen.
Vier Flughäfen, nämlich Madrid-Barajas, Barcelona-El Prat, Palma de Mallorca und Málaga-Costa del Sol, sind für 66 % der Emissionen von Flügen aus Spanien verantwortlich. Auch hier sind Erweiterungspläne vorgesehen, die Teil eines 13 Milliarden Euro umfassenden Plans zur Vergrößerung von insgesamt zwölf spanischen Flughäfen sind. Der Ausbau dieser vier Flughäfen könnte die Emissionen um insgesamt 35 Millionen Tonnen CO₂ erhöhen – ein Wert, der etwa den jährlichen Emissionen der gesamten Wirtschaft Portugals entspricht.
In Spanien nehmen die Emissionen aus dem Flugverkehr schneller zu als in jedem anderen großen EU-Land. Die Kohlendioxidausstoßwerte des Sektors wachsen hier weitaus zügiger im Vergleich zu anderen europäischen Ländern, was durch geplante Erweiterungen von zwölf spanischen Flughäfen, darunter solche in Madrid, Barcelona und Alicante, noch verschärft werden könnte. Allein der Ausbau des Madrider Flughafens Barajas könnte in den kommenden 25 Jahren zusätzliche 23 Millionen Tonnen CO₂ verursachen.
Diese Zahlen stammen aus einer Studie der Umweltorganisation Transport & Environment (T&E). Während Italien ebenfalls als beliebtes Urlaubsziel agiert, verzeichnet Deutschland noch immer einen 16-prozentigen Rückgang im Vergleich zu den Werten von 2019. Spanien hingegen hat das Vorkrisenniveau nicht nur erreicht, sondern erheblich übertroffen, angetrieben durch internationalen Tourismus, das Wachstum von Billigfluglinien und neue Amerika-Verbindungen.
Vier Flughäfen, nämlich Madrid-Barajas, Barcelona-El Prat, Palma de Mallorca und Málaga-Costa del Sol, sind für 66 % der Emissionen von Flügen aus Spanien verantwortlich. Auch hier sind Erweiterungspläne vorgesehen, die Teil eines 13 Milliarden Euro umfassenden Plans zur Vergrößerung von insgesamt zwölf spanischen Flughäfen sind. Der Ausbau dieser vier Flughäfen könnte die Emissionen um insgesamt 35 Millionen Tonnen CO₂ erhöhen – ein Wert, der etwa den jährlichen Emissionen der gesamten Wirtschaft Portugals entspricht.
Innerhalb der nächsten acht Jahre wird der Flughafen Málaga sein CO₂-Budget voraussichtlich vollständig ausgeschöpft haben. Untersuchungen von T&E ergaben, dass kein großer europäischer Flughafen die notwendigen Emissionsgrenzen einhalten kann, selbst wenn sauberere Treibstoffe und effizientere Flugzeuge berücksichtigt werden. In Lissabon und Porto sowie Dublin überschreiten Flughäfen ihre Budgets am deutlichsten.
Der Zeitpunkt der großen Ausbaupläne der spanischen Luftfahrt ist problematisch, da die europäische Luftfahrt das verbleibende CO₂-Budget zur Begrenzung der Erwärmung auf 1,5 Grad wohl bereits bis 2026 aufgebraucht hat und das Budget für 1,7 Grad bis 2033 erschöpft sein dürfte. Bis Ende September muss das DORA ratifiziert werden, welches die Investitionen von Aena für die kommenden Jahre festlegt.
T&E fordert von der spanischen Regierung, Ausbauvorhaben, die das Klimabudget überschreiten, nicht zu genehmigen, und setzt sich für neue Maßnahmen ein: Abschaffung von Kerosinsteuerbefreiungen, Mehrwertsteuer auf Flugtickets, Einbeziehung internationaler Flüge in das Emissionshandelssystem sowie Umlenkung von Subventionen zugunsten sauberer Alternativen.
Aena hat bereits einen Plan zur Investition von 12,9 Milliarden Euro für den Zeitraum 2027–2031 genehmigt. Davon erhält Madrid-Barajas mit 4,5 Milliarden Euro den Löwenanteil, zur Kapazitätserweiterung und Stärkung seiner Rolle als europäischer Verkehrsknotenpunkt. Weitere Gelder sind für Barcelona-El Prat und Málaga-Costa del Sol vorgesehen, um deren Kapazitäten zu steigern.
Innerhalb der nächsten acht Jahre wird der Flughafen Málaga sein CO₂-Budget voraussichtlich vollständig ausgeschöpft haben. Untersuchungen von T&E ergaben, dass kein großer europäischer Flughafen die notwendigen Emissionsgrenzen einhalten kann, selbst wenn sauberere Treibstoffe und effizientere Flugzeuge berücksichtigt werden. In Lissabon und Porto sowie Dublin überschreiten Flughäfen ihre Budgets am deutlichsten.
Der Zeitpunkt der großen Ausbaupläne der spanischen Luftfahrt ist problematisch, da die europäische Luftfahrt das verbleibende CO₂-Budget zur Begrenzung der Erwärmung auf 1,5 Grad wohl bereits bis 2026 aufgebraucht hat und das Budget für 1,7 Grad bis 2033 erschöpft sein dürfte. Bis Ende September muss das DORA ratifiziert werden, welches die Investitionen von Aena für die kommenden Jahre festlegt.
T&E fordert von der spanischen Regierung, Ausbauvorhaben, die das Klimabudget überschreiten, nicht zu genehmigen, und setzt sich für neue Maßnahmen ein: Abschaffung von Kerosinsteuerbefreiungen, Mehrwertsteuer auf Flugtickets, Einbeziehung internationaler Flüge in das Emissionshandelssystem sowie Umlenkung von Subventionen zugunsten sauberer Alternativen.
Aena hat bereits einen Plan zur Investition von 12,9 Milliarden Euro für den Zeitraum 2027–2031 genehmigt. Davon erhält Madrid-Barajas mit 4,5 Milliarden Euro den Löwenanteil, zur Kapazitätserweiterung und Stärkung seiner Rolle als europäischer Verkehrsknotenpunkt. Weitere Gelder sind für Barcelona-El Prat und Málaga-Costa del Sol vorgesehen, um deren Kapazitäten zu steigern.
Quelle: Agenturen




