Wohnungskrise auf Mallorca: Gewerkschaft STEI auch beim Generalstreik dabei

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Die Wohnungskrise auf den Balearen hat sich in den letzten Jahren dramatisch zugespitzt. Besonders die Kombination aus starker Tourismusabhängigkeit und der geografischen Insellage verschärft die Situation für viele Einwohnerinnen und Einwohner. Angesichts steigender Mieten und eines spürbaren Kaufkraftverlustes ruft die Gewerkschaft STEI gemeinsam mit anderen Verbänden am 11. November zum Generalstreik auf.

Im Fokus der Proteste steht das Recht auf bezahlbaren Wohnraum und menschenwürdige Lebensbedingungen. Wie die STEI betont, gibt es inzwischen zahlreiche Arbeitnehmer, die trotz festem Job keinen Zugang zu adäquatem Wohnraum haben oder einen Großteil ihres Einkommens für Miete aufbringen müssen. Diese Realität betrifft auch viele Rentner, deren Lebenshaltungskosten stetig steigen.

Besonders gravierend ist die Lage laut STEI auf den Balearen, da der Wohnungsmarkt vom Massentourismus und begrenztem Platz geprägt ist. Die Folge: Wohnraum wird knapper und teurer, Einheimische werden aus ihren Vierteln verdrängt. Auch im öffentlichen Dienst spürt man die Auswirkungen – Lehrkräfte, Pflegepersonal und andere Beschäftigte finden kaum noch Wohnungen oder können es sich nicht leisten, auf die Inseln zu ziehen.

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Die Gewerkschaft fordert konkrete Maßnahmen: eine Regulierung der Mietpreise, den Ausbau des öffentlichen Wohnungsbestands und Alternativen für Menschen, die von Zwangsräumungen betroffen sind. Sie weist zudem darauf hin, dass das aktuelle Wirtschaftsmodell der Inseln trotz boomenden Tourismus keine nachhaltigen Perspektiven für die Bevölkerung bietet und prekäre Lebensverhältnisse zunehmen.

Mit dem Streik und ihrem Appell macht die STEI deutlich, dass die Wohnungspolitik dringend reformiert werden muss, um das soziale Gefüge der Balearen zu schützen. Die Entwicklung zeigt: Wohnraum ist längst zu einer zentralen sozialen Frage geworden, die entschiedenes Handeln erfordert.

Quelle: Agenturen