Acht Jahre Sánchez-Regierung: Spaniens Wandel in Zahlen

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Nach acht Jahren unter der Führung von Pedro Sánchez hat sich das soziale und wirtschaftliche Gefüge Spaniens deutlich verändert. Die Bilanz zeigt Erfolge auf dem Arbeitsmarkt und bei den Einkommen, aber auch wachsende Sorgen um erschwinglichen Wohnraum.

Arbeitsmarkt: Mehr Beschäftigung, weniger Unsicherheit

Die Zahl der Erwerbstätigen stieg von 19,3 Millionen im Jahr 2018 auf 22,8 Millionen im zweiten Quartal 2026 – ein Zuwachs von 3,4 Millionen.
Die Arbeitslosenquote sank von 15 % auf 10 %.
Befristete Verträge wurden reduziert – von 27 % auf 15 % aller Beschäftigten.
Die Jugendarbeitslosigkeit bleibt hoch: Noch immer sucht fast jeder vierte Unter-25-Jährige vergeblich einen Job.

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--|- Bitte beachten Sie unsere Anzeigenpartner! -|-- Till Raether - Meeresdunkel.

Einkommen und Lebenshaltungskosten

Der Mindestlohn stieg um knapp 66 % auf 1.221 Euro monatlich (14 Zahlungen).
Der Durchschnittslohn erhöhte sich von 1.923 Euro auf 2.400 Euro.
Die durchschnittliche Rente wuchs um 45 % auf 1.572,80 Euro.
Lebensmittelpreise legten um 41,5 % zu, die Inflation bleibt damit ein zentrales Thema.
Das Armutsrisiko sank leicht, betrifft aber immer noch rund ein Viertel der Bevölkerung.

Wohnen: Der Preisanstieg als gesellschaftlicher Brennpunkt

Eigentumswohnungen verteuerten sich um 74 % auf 2.914 Euro pro Quadratmeter.
Mieten stiegen um 46 %, was speziell in Ballungsräumen für Unmut sorgt.
Wohnungspolitik und ein emotionaler Fall einer Zwangsräumung führten 2026 sogar zu vorgezogenen Neuwahlen.

Staatsverschuldung: Wachstum trotz Schulden-Anstieg

Die Staatsverschuldung liegt heute bei 99 % des BIP – nach einem Höchststand von über 124 % während der Pandemie. Zwar wächst die Wirtschaft stärker als die Verschuldung, der Schuldenberg bleibt aber hoch.

Fazit

Die Regierung Sánchez kann auf eine Ära mit mehr Jobs und höheren Löhnen verweisen – allerdings zu dem Preis, dass Wohnen und Grundbedürfnisse für viele deutlich teurer wurden. Die Frage bleibt offen, ob zukünftige Reformen die Balance zwischen sozialem Fortschritt und Lebenshaltungskosten gerechter gestalten können.

Quelle: Agenturen