Neue Regeln für den „Bus Nàutic“ auf Mallorca

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Die Hafenbehörde der Balearen (APB) setzt mit einer überarbeiteten Ausschreibung neue Impulse für die Zukunft des „Bus Nàutic de Palma“. Auslöser war der Rückzug der Arbeitsgemeinschaft unter der Leitung von TUI, die das Projekt wegen Umsetzungsproblemen nicht weiterverfolgte. Die APB möchte nun einen tragfähigen Neustart ermöglichen – mit angepassten und ambitionierten Bedingungen.

Im Mittelpunkt der neuen Ausschreibung stehen wirtschaftliche Flexibilität und ökologische Vorgaben. Der Umsatz-Mindestwert entfällt; stattdessen entrichten Bieter eine Abgabe von 4 % auf tatsächliche Einnahmen, müssen sich aber zu einem eigenen Mindestumsatz verpflichten. Gleichzeitig steigt die jährliche Belegungsgebühr auf 41.308,90 Euro und die geforderte Bonität auf eine Million Euro. Diese verschärften Anforderungen sollen gewährleisten, dass nur finanziell robuste Betreiber eine Chance bekommen.

Neu ist auch die Erweiterung auf vier Linien, um Kreuzfahrt- und Lokalverkehr besser zu verknüpfen. Besonders die Routenplanung, Taktungen und Passagierkapazitäten sind exakt vorgegeben und orientieren sich an den Bedürfnissen von Touristen wie Einheimischen.
Die ökologischen Standards setzen weiterhin strenge Emissionsgrenzen. Die Bewertung berücksichtigt nun sowohl die Motorleistung als auch die Passagieranzahl, um den ökologischen Fußabdruck pro Fahrgast fair zu messen.

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Der vorherige Anlauf endete ergebnislos: Nach dem Rückzug von TUI musste eine Übergangslösung bei „Armadores de Paguera“ gefunden werden. Nun hat die APB das Verfahren neu justiert und setzt auf fachlich erfahrene, wirtschaftlich starke Anbieter. Interessenten können ihre Angebote bis zu 60 Tage nach Veröffentlichung der Ausschreibung einreichen.

Mit den neuen Rahmenbedingungen zeigt sich die APB entschlossen, innovative und nachhaltige Mobilität im Hafen von Palma voranzutreiben – und das Projekt Bus Nàutic zu einer echten Erfolgsgeschichte zu machen.

Quelle: Agenturen