„Feuchttücher gehören nicht in die Toilette!“

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Immer wieder geraten Feuchttücher in den Fokus städtischer Aufklärungskampagnen – so aktuell in Inca auf Mallorca. Die Stadtverwaltung mahnt öffentlich und bildreich davor, diese scheinbar praktischen Haushaltshelfer einfach in die Toilette zu werfen. Die Hintergründe sind alles andere als banal: Verstopfte Abwasserkanäle, hohe Reparaturkosten und sogar empfindliche Geldstrafen drohen.

Incas aktuelle Warnung macht klar: Selbst als „biologisch abbaubar“ beworbene Feuchttücher lösen sich im Abwasser nicht schnell genug auf. Sie sammeln sich im Kanalsystem mit anderem Unrat und führen zu hartnäckigen Verstopfungen. Daraus resultieren nicht nur teure Wartungsarbeiten, sondern auch Überschwemmungen und Rückstaus, die Wohnungen und öffentliche Bereiche gefährden können.

Feuchttücher sind NICHT für die Toilette geeignet – auch nicht die „abbaubaren“ Varianten.
Verstöße gegen die kommunale Verordnung werden in Inca mit Geldstrafen zwischen 300 und 9.000 Euro geahndet.
Durch unsachgemäße Entsorgung entstehen zusätzliche Kosten für Reinigung und Reparaturen im gesamten Abwassersystem.

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Um das Abwassernetz und damit auch die Umwelt zu schützen, appelliert die Stadtverwaltung eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger, Feuchttücher und vergleichbare Abfälle ausschließlich im Hausmüll zu entsorgen. Prävention beginnt im Alltag – und jede:r Einzelne trägt Verantwortung für einen nachhaltigen Umgang mit der Infrastruktur.

Abschließend ruft Inca zum Zusammenhalt auf: Die städtische Infrastruktur kann nur dann intakt bleiben, wenn jeder seinen Teil beiträgt. Ein kleiner Handgriff beim Entsorgen hat oft große Wirkung – für die Umwelt, für die Gemeinschaft und für das eigene Zuhause.

Quelle: Agenturen