Optimierung der postoperativen Versorgung am Universitätskrankenhaus Son Espases

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Um den steigenden Anforderungen und der zunehmenden Zahl an operierten Patienten gerecht zu werden, hat das Universitätskrankenhaus Son Espases auf Mallorca das Modell seiner Beobachtungsstation für operierte Patienten (UOPI) erweitert und professionalisiert. Ziel ist es, die Qualität der Versorgung gezielt zu steigern und gleichzeitig die Verfügbarkeit von Krankenhausbetten für Notfälle und schwerwiegendere Fälle zu verbessern.

Die UOPI bietet eine maßgeschneiderte Betreuung für Patienten, die nach ihrem Eingriff lediglich eine kurze Überwachungszeit von bis zu 24 Stunden benötigen. Seit ihrer Einführung vor einem Jahr konnten bereits 540 Patientinnen und Patienten von diesem innovativen Modell profitieren. Dies wird durch ein spezialisiertes Team aus Pflegekräften und Fachärzten ermöglicht, das von Montag bis Freitag acht Betten betreut. Die Station sorgt so nicht nur für eine effektive und sichere Nachbetreuung, sondern beugt auch unnötigen stationären Aufenthalten vor.

Mehr als 96 % der Patienten verlassen die UOPI, ohne ein konventionelles Krankenhausbett zu belegen.
Durch die Entlastung der stationären Bereiche stehen pro Woche 32 Betten mehr für andere Patientinnen und Patienten zur Verfügung.
Etwa 20 % aller Operierten am Son Espases profitieren von der kurzen Beobachtungszeit nach chirurgischen Eingriffen – besonders häufig Patienten der Traumatologie, Gastroenterologie und HNO.

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Die schnelle und strukturierte Organisation des Entlassungsprozesses trägt zusätzlich dazu bei, Ressourcen effizient zu nutzen und den Bettenbedarf bei Engpässen abzufedern. Damit nimmt Son Espases eine Vorreiterrolle bei der flexiblen und bedarfsgerechten Patientenversorgung ein und zeigt, wie moderne Krankenhausstrukturen den wachsenden Herausforderungen im Gesundheitswesen begegnen können.

Quelle: Agenturen