28.10.2026 im Gazastreifen: Tote und Verletzte trotz Waffenstillstand

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Die jüngsten Entwicklungen im Gazastreifen zeichnen ein Bild anhaltender Gewalt, selbst nachdem ein Waffenstillstandsabkommen im Oktober 2025 Hoffnung auf Entspannung geweckt hatte. In den letzten Stunden wurden bei mehreren israelischen Angriffen mindestens sechs Palästinenser getötet, wie lokale und internationale Quellen berichten.

Nach Angaben der palästinensischen Zeitung Filastin kamen allein bei einem Bombenangriff auf Al-Mauasi im Süden des Gazastreifens mindestens fünf Menschen ums Leben. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor, und die israelische Armee hat sich zu dem Vorfall noch nicht geäußert. Zusätzlich wurde ein Palästinenser bei einem anderen Angriff auf Al-Qarara nördlich von Khan Yunis getötet. Zwei weitere Menschen wurden zudem bei einem Luftangriff auf Al Laimun verletzt.

Laut dem Gesundheitsministerium des Gazastreifens summiert sich die Zahl der Toten seit Inkrafttreten des Waffenstillstands auf 1.568, während 5.649 Verwundete verzeichnet wurden. Besonders erschütternd ist die Bergung von 845 Leichen in Gebieten, aus denen die israelischen Truppen kürzlich abgezogen waren. Insgesamt sprechen offizielle Zahlen seit Beginn der Offensive am 7. Oktober 2023 von 74.568 Toten und 175.770 Verletzten.

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Auch die israelische Armee meldete jüngst Tötungen: In gezielten Angriffen seien mehrere führende Mitglieder der Hamas getötet worden, darunter der als gefährlich eingestufte Ahmed Muhamad Ahmed Baraka und fünf weitere Angehörige der Elitetruppen.

Diese Vorfälle zeigen, wie fragil die Situation im Gazastreifen bleibt – trotz internationaler Bemühungen und Waffenstillstandsvereinbarungen. Ein nachhaltiger Frieden scheint weiterhin in weiter Ferne.

Quelle: Agenturen