Grippeimpfkampagne der balearischen Gesundheitsbehörden

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Mit gutem Beispiel voran: Im Rahmen der Grippeimpfkampagne 2026–2027 ließen sich die Gesundheitsministerin Manuela García, der Generaldirektor des Gesundheitsdienstes Javier Ureña und die Generaldirektorin für öffentliche Gesundheit Elena Esteban öffentlich impfen. Ihr Ziel war klar — durch ihr persönliches Engagement sollten möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme ermutigt werden.

Die diesjährige Kampagne startete bereits am 5. Oktober in Schulen, Senioren- und Behinderteneinrichtungen. Ab dem 19. Oktober ist die Impfung in den Gesundheitszentren der Primärversorgung für alle Menschen zugänglich. Zwar kann sich die gesamte Bevölkerung impfen lassen, doch richtet sich der Appell insbesondere an Risikogruppen: Personen über 60 Jahre, Schwangere, Kinder zwischen sechs Monaten und elf Jahren, Menschen mit chronischen Erkrankungen sowie Raucher.

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Auch Angehörige bestimmter Berufsgruppen – etwa Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialwesen, Lehrkräfte, Mitarbeitende von Feuerwehr, Polizei oder Landwirtschaft – werden besonders zur Impfung aufgerufen. Ziel ist es, nicht nur sich selbst, sondern auch gefährdete Dritte vor einer Ansteckung zu schützen.

Die Terminvereinbarung läuft unkompliziert über das Portal Espai Salut, telefonisch oder direkt im eigenen Gesundheitszentrum. Wer ohnehin einen Termin hat und zur Risikogruppe zählt, erhält dort ebenfalls die Impfung.

Mit insgesamt 289.090 beschafften Grippeimpfstoffen und 15.500 Dosen gegen das RS-Virus blickt das balearische Gesundheitsministerium optimistisch auf eine erneut hohe Impfquote. Bereits im Vorjahr wurde die Rekordmarke von 219.096 Geimpften überschritten, und auch in dieser Saison steht der kollektive Schutz im Mittelpunkt. Die Botschaft der Verantwortlichen ist eindeutig: Vorbeugung ist die beste Medizin – für sich selbst und die Gemeinschaft.

Quelle: Agenturen