Mercadona, die größte Supermarktkette Spaniens, setzt einen neuen Standard in puncto Transparenz und Verbraucherfreundlichkeit. Mit einem Marktanteil von 27 Prozent und breiter Präsenz im Land überarbeitet das Unternehmen schrittweise das Design seiner Etiketten – ein stiller, aber weitreichender Wandel im spanischen Supermarktalltag.
Diese Neuerung ist Teil eines kontinuierlichen Innovationsprozesses, der gezielt auf die Bedürfnisse der Kunden – von Mercadona intern als „jefes“ („Chefs“) bezeichnet – eingeht. Im Fokus stehen klarere Informationen, die direkt ins Auge springen. Die Schriftgröße wurde erhöht, Nährwertangaben sind jetzt nicht nur pro 100 Gramm, sondern auch pro Portion angegeben, was ein realistischeres Bild der tatsächlichen Verzehrmenge vermittelt. Allergene werden durch Fettdruck deutlich hervorgehoben. Verbraucher, die auf Inhaltsstoffe achten müssen, erkennen diese so auf einen Blick.
Auch die Zubereitungshinweise zeigen sich praxisnäher: Je nach Produkt werden klare Angaben für Backofen, Mikrowelle oder Heißluftfritteuse gemacht, ergänzt durch Farbcodes für besondere Eigenschaften – so kennzeichnet Rot etwa eiweißreiche Lebensmittel. Gleichzeitig wurden zahlreiche Eigenmarkenprodukte hinsichtlich Inhaltsstoffen, Zucker- und Obstgehalt angepasst.
Der Umgang mit den neuen Etiketten ist einfach: Zuerst die Portionsgröße prüfen, dann auf fettgedruckte Allergene und die Reihenfolge der Zutaten achten. So wird bereits beim Einkauf verständlich, was im Produkt steckt – und Verbraucher können fundierter wählen.
Mercadona verfolgt damit strategisch eine Verbesserung des gesamten Einkaufserlebnisses, unterstützt durch das moderne Ladenkonzept Tienda 9 und eine wachsende Eigenmarkenvielfalt. Diese Klarheit auf der Verpackung ist ein konsequenter Schritt in Richtung Transparenz – und ein Modell, das vielleicht schon bald Nachahmer im europäischen Einzelhandel findet.
Quelle: Agenturen




